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memdat - Memorbücher digital

ID mko-238
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Zitation Memorbuch digital: Koblenz, mko-238: http://steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/memdat?mko-238

Riwka bat Mordechai Gunzenhausen aus Bonn ⚭ Chajim Falk KaZ (Rebekka Falk geb. Gunzenhausen) [27.06.1807]          

Diplomatische Transkription

‎‏יזכור אלהים את נשמת האשה חשובה מנשים באהל תברך רבקה | בת הקצין כ״ה מרדכי גונצנהויזן מבונא ז״ל ׃ אשת החבר התורני כ״ה חיים |3| פאלק כ״ץ זצ״ל מפה ׃ עבור שהיתה צנועה מעליא מגזע ישרים גדולי הערך | והיתה צדקת במעשיה עשתה צדקה והכניסה אורחים ולא שלחם ריקם ׃ גם את | דכא ושפל רוח אצל החולים הלכה יומם ולילה לבקרם ׃ גם בסוף ימיה סבלה צער |6| הרבה הן ממגורי ביתה ׃ הן מחמת חולי גופה ׃ וכל זה קבלה באהבה וצדקה עליה | את הדין ׃ ותפלתה בבקר ובערב בזריזות ובנקיות ׃ בנקיות היתה אם לכל | חיתה פ״ה שנים ונפטרה והלכה לעולמה בש״ק ך״א סיון תקס״ז לפ״ק |9| ובנה הב״ח כ׳ יוסף הירש כ״ץ נדר מתנה לצדקה בעבור נשמתה שתהא צרורה | בצרור החיים ולהחיותה בתחיית המתים עם שאר צדיקים וצדקניות שבג״ע | אמן‏‎

Übersetzung

Gedenke Gott der Seele der angesehenen Frau, unter den Frauen im Zelt gesegnet, Riwka, | Tochter des Einflußreichen, des geehrten Herrn Mordechai Gunzenhausen aus Bonn, sein Andenken zum Segen, Gattin des gelehrten Toragelehrten, des geehrten Herrn Chajim |3| Falk KaZ, das Andenken des Gerechten zum Segen, von hier, dafür, dass sie züchtig war, die Vorzügliche vom Stamme der Aufrechten, der Wertvollen, | und sie war wohltätig in ihren Taten, Wohltätigkeit erwies sie und sie beherbergte Gäste und entließ sie nicht leer, auch die | Zerschlagenen und die gebeugten Gemüts unter den Kranken, Tag und Nacht ging sie sie besuchen. Auch erduldete sie am Ende ihrer Tage große |6| Not, sowohl von den Bewohnern ihres Hauses als auch durch ihres Leibes Krankheit, und all dies nahm sie an in Liebe und nahm als gerecht | das Urteil an, und ihr Gebet (verrichtete sie) morgens und abends in Flinkheit und Reinheit, in Reinheit war sie allen eine Mutter, | sie lebte 85 Jahre und verschied und ging hin in ihre Welt am heiligen Schabbat, 21. Sivan 567 der kleinen Zählung. |9| Und ihr Sohn, der angesehene Junggeselle, der geehrte Josef Hirsch KaZ, stiftete eine Gabe zur Wohltätigkeit dafür, dass ihre Seele eingebunden sei | in das Bündel des Lebens und sie wiederbelebt werden möge bei der Wiederbelebung der Toten mit den übrigen gerechten Männern und Frauen, die im Garten Eden sind, | Amen

 

 Zl 1: Ri 5,24  Zl 4: Nach Dtn 15,13  Zl 4f: Jes 57,15  Zl 7f: Angelehnt an Gen 3,20 | Zl 8: Koh 12,5

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 27.06.1807

Zur Person

Riwka Rebekka wurde um 1724 in Bonn geboren als Tochter des Mordechai Gunzenhausen. Sie war in Koblenz verheiratet mit Chajim/Heymann Falk in dessen zweiter Ehe. Ihre Tochter Charlotte wurde um 1762 geboren, der Sohn Josef um 1764.
Rebekka starb 1807 im Haus Balduinstraße 41 (alte Nr. 555), das ihr und ihrem 1791 verstorbenen Gatten Haimann Falk gehörte. In diesem Haus wohnte laut Koblenzer Adressbuch 1794 (S. 48) auch ihr Schwiegersohn Moses Götz der Ältere, Gatte der Tochter Charlotte. Unklar bleibt, worauf sich die Formulierung in Zeile 6 des Eintrags bezieht.

Zur Familie

Brüder: Heymann Marx (Jüdischer Friedhof Bonn-Schwarzrheindorf, bns-5367), Jacob Marx (Jüdischer Friedhof Bonn-Schwarzrheindorf, bns-5380)
Gatte: Chajim Falk KaZ (mko-0200)
Tochter: Charlotte Thal geb. Falk (mko-0268)

Quellen / Sekundärliteratur

Stadtarchiv Koblenz, Best. 623,2 Zivil- und Personenstandsregister 1798ff., Sterbefälle 1807, Nr. 281.
Memorbuch Koblenz (CAHJP, D Ko2 1b), Seite 73, Eintrag Nr. 2 (238).

 

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