logo epidat: epigraphische Datenbank

Frankfurt am Main, Sophienstraße 309 Inschriften (1692-1928)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [54/309]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID ffs-179
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Sophienstraße, ffs-179: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffs-179

Name


Awraham Jissachar ben Jehuda [17.8.1827] · Awraham Jissachar S. Jehuda                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט הו״ה הנעלה הישיש כ״ה ר׳‏‎ Hier ist geborgen der Vornehme und der Einflußreiche, der Erhabene der Greise, der geehrte, Herr
‎‏­ תנצב״ה ­‏‎ - Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens -
‎‏­ אמן ­‏‎ - Amen -
‎‏אברהם יששכר בן כ״ה יהודה ז״ל ׃‏‎ Awraham Jissachar, Sohn des geehrten Herrn Jehuda, sein Andenken zum Segen,
‎‏נפטר בליל ש״ק כ״ה מנחם ׃‏‎ 5 verschieden in der Nacht des heiligen Schabbat, 25. Menachem,
‎‏ונקבר ביום א׳ כ״ו מנחם ׃‏‎ und begraben am Tag 1, 26. Menachem
‎‏שנת תקפ״ז לפ״ק ׃‏‎ des Jahres 587 der kleinen Zählung.
‎‏איש אמונים הלך נכחות ׃‏‎ Ein Mann von Treuen, er wandelte in Geradheit,
‎‏אכל יגיע כפו ועמלו כל ימיו ׃‏‎ von der Mühe seiner Hand und seiner Arbeit ernährte er sich all seine Tage,
‎‏ורצוי לכל אחיו כל ימי חייו ׃‏‎ 10 beliebt bei all seinen Brüdern alle Tage seines Lebens,
‎‏עושה צדקות עם כל כשר‏‎ Wohltätigkeit erwieß er jedem Tugendhaften
‎‏כפי יכולתו ׃ ולא מנע ללמד‏‎ gemäß seinen Fähigkeiten, und er versäumte es nicht, seinen Söhnen
‎‏את בניו תורה בכל כוחו ׃‏‎ Tora zu lehren mit all seiner Kraft.

Kommentar

Datierung Gestorben Freitag Nacht, 17.8.1827 ; begraben am übernächsten Tag
Z 1: Die Abkürzung ‎‏הו״ה‏‎ wurde entsprechend den auf dem Frankfurter Friedhof in der Battonnstraße häufigen Epithetha aufgelöst.
Z 2/3: Die Schlußformel wurde hier in das Giebelfeld des Schriftfelds über die Inschrift gesetzt anstatt an das Ende derselben.
Zl 5 und 6: Menachem, “Tröster”, ist ein euphemistischer Name für den Trauermonat Aw, in dem der Zerstörung der beiden Jerusalemer Tempel gedacht wird.
Zl 8a: Spr 20,6.
Zl 8b: Jes 57,2.
Zl 10: Est 10,3, dort “von der Mehrzahl ...”, hier “von allen ...”

Beschreibung

Beschreibung Hochrechteckige Stele mit geradem Abschluß und scharriertem Rahmen. Das vertiefte Schriftfeld schließt mit einem eingezogenen Rundbogen, darüber die Kopfzeile, dem Bogenverlauf folgend; Zeile 2 im Rundbogen, ebenfalls dem Bogenverlauf folgend, darunter in etwas kleineren Buchstaben Zeile 3. Die Inschrift ist zentriert; jeder Abschnitt endet mit einem halbhoch gesetzten Punkt als Satztrenner.
Zustand beginnende Verwitterung unterhalb der Inschrift.

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Sophienstraße, ffs-179
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=ffs-179
(letzte Änderungen - 2009-07-06 13:34)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=ffs-179
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis