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Hamburg-Altona, Königstraße 6033 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-3447
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3447: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-3447

Name

Rechel Rachel bat Selig Warburg ⚭ Salman Meseritz [25.12.1757]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏אשה‏‎ die Frau,
‎‏רוב ימיה חסד גמלה‏‎ die Mehrzahl ihrer Tage ›erwies sie Liebeswerk‹,
‎‏עטרת ראשו היא לבעלה‏‎ ›ihrem Gatten war sie die Krone seines Hauptes‹,
‎‏כל מעשיה טוב פעלה‏‎ 5 (in) all ihren Taten wirkte sie Gutes,
‎‏לזקנותה מצאה טוב אהלה‏‎ im Alter ›fand sie ihr Glück im Zelt‹,
‎‏ה״ה מ׳ רעכל רחל בת כהר״ר‏‎ es ist Frau Rechel Rachel, Tochter des geehrten Meisters, Herrn
‎‏זעליג וורבורג אשת כה״ר זלמן‏‎ Selig Warburg, Gattin des geehrten Meisters, Herrn Salman
‎‏מזריטש נפטר׳ יו׳ א׳ י״ד (!) טבת‏‎ Meseritz, verschieden Tag 1, 14. Tewet,
‎‏ונקבר׳ יום ב׳ י״ה (!) בו תקי״ח לפ״ק‏‎ 10 und begraben Tag 2, 15. desselben 518 der kleinen Z(ählung.
‎‏תנצב״ה ‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: Av 1,2  Zl 4: Spr 12,4  Zl 6: nach Num 24,5 u. Spr 18,22

Kommentar

Datierung Gestorben Sonntag, 25.12.1757 ; begraben am nächsten Tag
Zln 1/2: Auf einer Kartusche geschrieben, vom Schriftfeld getrennt.
Zln 9/10: ‎‏י״ה‏‎ ist eine unübliche Angabe des Monatstages weil sie Buchstaben des Tetragramms enthält. Deshalb wird für den 15. (und 16.) eines Monats stattdessen ‎‏ט״ו‏‎ (und ‎‏ט״ז‏‎) geschrieben. Hier ist dem Steinmetzen die Vorlage vermutlich verrutscht bzw. er hat den Buchstaben für den Wochentag mit dem zweiten des Monatstages verwechselt. Denn nach dem shha starb Rachel Rechel am Tag 4, 10. Tewet, während hier Tag 1, 14. Tewet geschrieben steht. Dies erklärt auch die unübliche Schreibweise des Begräbnistages. Auch hier wäre die korrekte Angabe Tag 5, 12. Tewet gewesen und nicht Tag 2, 15. Tewet.

Stilmittel

Reim auf -lah in Zln 3-6.
Akrostichon in Zeilen 3-6: ‎‏רעכל‏‎ Rechel

Beschreibung

Lage Planquadrate HC
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung mittel (Stein unterhalb des Schriftfeldes abgebrochen);

Zur Familie

Vater: Selig ben Schmuel Warburg (Nr.hha-3143)
Mutter: Ferka bat Mosche (Nr. hha-3179)
Gatte: Schlomo Salman b. David Meseritz (Nr. hha-3448)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 3975, W 3919
shha (JG 73), S. 210, Nr. 8; Rechel, Gattin von Salman Meseritz, gestorben am Zehnten Tewet, beigelegt links von ihrer Tochter Zerche (Nr. hha-3446, W 3920).
Grunwald, S. 279, Nr. 2934

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 392

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2003-06-29
schriftlos

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3447
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=hha-3447
(letzte Änderungen - 2015-07-21 22:38)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1757

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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