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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-3457
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Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-3457: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-3457

Name

Babette Strauss [25.07.1859]          

Kommentar

Datierung Gestorben 25.07.1859

Zur Person

Die 1776 geborene Babette, auch Pessle, war verheiratet mit dem 1767 geborenen Handelsmann Sussmann David Levi Strauß, auch Burgkundstädter. 1808 wurde ihr Sohn Seligmann geboren, der in Algier starb. 1810 kam der Sohn Juda Judel Joseph zur Welt, der sich in Mainz niederließ. 1812 kam Therese Tirz zur Welt, die mit sieben Jahren starb. 1814 wurde Moses Mosche geboren, der zum Christentum übertrat und sich in Stockholm niederließ. Die 1816 geborene Mina Mindel blieb ledig, sie wurde 1851 in Bayreuth "durch einen auf sie gefallenen Leichenstein auf dem christl. Kirchhof erschlagen" (kein Grabstein erhalten). Auch die 1819 geborene Eva Chava blieb ledig, ihr 1822 geborene Schwester Caroline Gitel wanderte nach Amerika aus. Eva brachte sechs uneheliche Kinder zur Welt: Theodor David (geb. 1844), Eugen Eisek (geb. 1846), Herrmann Hirsch (geb. 1848), ein Kind, das schon nach einem Monat starb (1850), Joseph (geb. 1851) und Jeanette (1853-1857), deren Vater nachträglich mit Wolfgang Michael angegeben wurde. Babette Strauß starb am 25. Juli 1859 im Alter von 86 Jahren an "Altersschwäche".

Zur Familie

Gatte: Sussmann Strauß (Grabstein Nr. bay-0210)
Tochter: Eva Strauss (Grabstein Nr. bay-1514)
Enkel: Eugen Strauss (Grabstein Nr. bay-0530)

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 457: Fr. Babette ­Strauss · 1859

Fotografien

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-3457
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-3457
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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

Steinheim-Institut
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