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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-465
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-465: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-465

Name

Simon ­Bomeisler [25.02.1860]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

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‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 25.02.1860
Laut Belegungsliste liegt hier Simon Bomeisler begraben, das Datum wurde dem Sterberegister entnommen. Der Todestag nach jüdischem Kalender war der 2. Adar 620 (‎‏ב׳ אדר תר״ך‏‎)

Beschreibung

Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung
Zustand Verwitterung stark; Beschädigung schwer

Zur Person

Der 1790 geborene Kaufmann und Lederhändler Simon Bomeisler aus Floß, laut hebräischem Sterberegister Sohn von Nathanel, hatte 1820 Schutz in Bayreuth bekommen und heiratete 1821 die 1796 geborene Mina, Tochter von Israel Heidingsfeld und Sara geb. Bärlein. 1825 wurde in Bayreuth ihr Sohn Jacob Nathanel geboren. Simon Bomeisler, dem seine Schwiegermutter die Matrikel (also die Erlaubnis zur Berufsausübung) abgetreten und der daraufhin mit "Kurzgarn, Wildhäuten u. Leder" gehandelt hatte, starb im Alter von 69 Jahren an einem "Blasenleiden".
1828 sprach sich Simon Bomeisler, als es um die Neubesetzung der 1827 vakant gewordenen Rabbinatsstelle in Bayreuth ging, gegenüber der Regierung für den reformorientierten Kandidaten Issak Löwi aus Adelsdorf und gegen den traditionell eingestellten Rabbinatsverweser Uri Löw Veitel aus.

Zur Familie

Gattin: Mina Bomeisler (Grabstein Nr. bay-0546)
Sohn: Jacob Bomeisler (Grabstein Nr. bay-0504)
Mündel: Charlotte Uhlfelder (Grabstein Nr. bay-0427)

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 465: Simon ­Bomeisler · 1860 Jüdisches Bayreuth, hrsg. von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Redaktion und Gestaltung: Bernd Mayer und Frank Piontek, Bayreuth 2010, S. 85.

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2009-05-21
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-465
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-465
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1860

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

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