logo epidat: epigraphische Datenbank

Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

Information   Inschriften   Karte   Quellen   Indizes   Lageplan (PDF) Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [110/957]    »     »|
Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-346
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-346: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-346

Name

Schimschon ben Mosche (Simon ­Hildburghäuser) [23.08.1809]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏הר״ר‏‎ der Meister, Herr
‎‏שמשון צדיק הי׳ בדרכיו‏‎ Schimschon, ›ein Gerechter in seinen Wegen‹,
‎‏בן חכם ישמח מכיריו‏‎ ›ein kluger Sohn, er erfreute alle, die ihn kennen‹,
‎‏משה [...] ענתו? למרום‏‎ 5 Mosche ... nach Oben,
‎‏[...] ועליו השלום‏‎ ... und Friede über ihn,
‎‏נפטר י״א אלול‏‎ verschieden 11. Elul
‎‏תקס״ט תנצב״ה‏‎ 569. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: Ps 145,17  Zl 4: nach Spr 15,20

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 23.08.1809

Stilmittel

Reim auf -av in Zln 3,4 und auf -om in Zln 5,6.
Akrostichon in Zeilen 3-6: ‎‏שמשון בן משה עליו השלום‏‎ Schimschon  Sohn des Mosche Friede über ihn

Beschreibung

Zustand Verwitterung stark

Zur Person

Der Handelsmann Simon Moises Hildburghäuser stammte aus Hildburghausen und hatte 1765 in Bayreuth Schutz bekommen. Er war verheiratet mit Karolina, auch Krönle und Granla, und Vater von mindestens vier Kindern: der 1766 geborenen Rebekka, verheiratet mit Josef Löwenberg(er), der Tochter Güttel, die 1796 25 Jahre alt war und in England in Diensten stand, von dem 1795 früh verstorbenen Jechiel und von Abraham Löb Hildburghäuser. Außerdem lebten 1796 in seinem Haushalt der 22-jährige Schulmeister Samuel und die 17-jährige Magd Rebecca. Simon Hildburghäuser betrieb eine "geringe Handelschafft mit alten Kleidern, dann Zubereitung der Speisen" für durchreisende Juden und lebte bei der Witwe des Wagners Martin zur Miete. Er starb im Alter von 69 Jahren an "Auszehrung".
Der Schenkungsbrief über die Bayreuther Synagoge von 1772 trägt u.a. seine Unterschrift.

Zur Familie

Gattin: Karoline, Gattin des Simon Hildburghäuser (Nr. bay-0347)
Söhne: Jechiel, Sohn des Schimon Hildburghäuser (Grabstein Nr. bay-0341); Abraham Löb Hildburghäuser (Grabstein Nr. bay-0319)
Tochter: Rebecka Löwenberger (Grabstein Nr. bay-0241)

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 346: Simon ­Hildburghäuser · 1809 A. Eckstein: Geschichte der Juden im Markgrafentum Bayreuth, Bayreuth 1907, S. 120.

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
2009-05-19
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-346
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-346
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1809

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu


Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-346
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis