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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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Jahr:
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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-278
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-278: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-278

Name

Schimon ... Uhlfelder [27.01.1845]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏היער רוהעט‏‎ Hier ruht
‎‏דיא אירדישע היללע דעס פו״מ הח״ר שמ[עון]‏‎ die irdische Hülle des Vorstehers und Leiters, des toragelehrten Herrn Schimon
‎‏[... א]ולפעלדער א... [...]‏‎ ... Uhlfelder ...
‎‏[...]‏‎ ...
‎‏[וועל]כער אין אינעם א[לטער]‏‎ 5 welcher in einem Alter
‎‏פאן [...] יאהרען שט[ארב]‏‎ von ... Jahren starb
‎‏ביום ב׳ י״ט שבט תר״ה‏‎ am Tag 2, 19. Schwat 605.
‎‏פרידע זיינער אשע‏‎ Friede seiner Asche,
‎‏זעליגקייט זיינעם גייסטע‏‎ Seligkeit seinem Geiste

Kommentar

Datierung Gestorben Montag, 27.01.1845
Die Inschrift ist deutsch in hebräischen Buchstaben abgefasst, das Sterbedatum wurde nach dem jüdischen Kalender angegeben.

Beschreibung

Zustand Verwitterung stark, die Inschrift ist stark beschädigt und teilweise verloren.

Zur Person

Der "Particulier" Simon Uhlfelder, auch Simon Hirsch, wurde 1763 in Bayreuth geboren als Sohn von Hirsch Uhlfelder und Rosalie. 1784 erlangte er eigenständigen Schutz in Bayreuth und heiratete die 1765 geborene Ernestine Ester. 1787 wurde seine Tochter Ella geboren, die den Bayreuther Kaufmann Israel Samelsohn heiratete. Die Tochter Zierla war laut "Juden-Familien-Liste" 1796 acht Jahre alt, der Sohn David fünf Jahre. Außerdem lebte damals in seinem Haushalt noch die 63-jährige Magd Köhla. Simon Uhlfelder besaß laut "Juden-Familien-Liste" von 1796 ein geschätzes Vermögen von 5.500 Gulden, laut Kataster 10.000 Gulden und "ein Söldengut in Donndorf u. mehrere Grundbesitzungen". 1796 handelte er "meist mit Mouselin und Cattun" aus der Manufaktur des Alexander Simon und lebte bei dem "Ch. Reg. Schreiber Kunig" zur Miete. Der verwitwete Privatier starb im Alter von 82 Jahren an "Marasmus senilis".

Zur Familie

Vater: Hirsch Uhlfelder (Grabstein Nr. bay-0156)
Mutter: Rosalie, Gattin des Hirsch Uhlfelder (Grabstein Nr. bay-0286)
Gattin: Ernestine Uhlfelder (Grabstein Nr. bay-0274)
Tochter: Ella Samelson (Grabstein Nr. bay-0491)

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 278: Simon ­Uhlfelder · 1845

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2009-05-15
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-278
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-278
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1845

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

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http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-278
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