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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-148
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-148: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-148

Name

Jissche ⚭ Mosche Bär [27.01.1817]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏האשה הצנועה א״ח ליראת‏‎ die züchtige Frau, ›die tüchtige Gattin‹ , nach der Ehrfurcht
‎‏ה׳ נפשה נכספה ה״ה מרת‏‎ vor dem Ewigen verzehrte sich ihre Seele, es ist Frau
‎‏יסכה א״ח המנוח מה״ו משה‏‎ Jissche, ›die tüchtige Gattin‹ des Seligen, unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Mosche
‎‏בעב זצ״ל נפטרת ביום יו״ד‏‎ 5 Bär, das Andenken des Gerechten zum Segen, verschieden am zehnten Tag
‎‏לחדש שבט שנת תקע״זן‏‎ des Monats Schwat des Jahres 577.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Spr 31,10  Zl 4: Spr 31,10

Kommentar

Datierung Gestorben Montag, 27.01.1817
Zl 5: Der Beiname des Mannes, "Bär", ist verschrieben. Die korrigierte Wiedergabe in der Übersetzung erfolgte nach der Angabe in den Registern.

Beschreibung

Ornament gestalterische Verzierung
Zustand Beschädigung leicht

Zur Person

Jissche oder Jiska war Witwe des Bayreuther Handelsmanns Moses Bär, das ist möglicherweise der auf der ersten Gemeindeliste von 1763 verzeichnete Moyses Behr Isaac. Sie lebte beim Schneider Beck zur Miete und beherbergte 1796 vier "Waisenkinder", von denen einer damals "in der Fremde" war: den 24-jährigen Hirsch Simon, den 22-jährigen Isaac Joseph, den 19-jährigen Samuel Joseph und die 13-jährige Glück Josephlein (offensichtlich drei Geschwister). Jissche starb im Alter von 82 Jahren an einem "Schlaganfall".
Der genannte "Waisenknabe" Hirsch Simon ist möglicherweise identisch mit Hirsch Simon Oettinger, der in Bayreuth lebte, aber nicht "immatrikuliert" war (d.h. keinen eigenständigen Schutz genoss) und 1843 als Junggeselle starb (Grabstein Nr. bay-0250).
Glück Josephlein könnte identisch sein mit der 1858 ledig gestorbenen Dienstmagd Glück Joseph Weiss (Grabstein Nr. bay-3447).

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 148: Jiska, Ehefrau des Moses ­Baer · 1817 A. Eckstein: Geschichte der Juden im Markgrafentum Bayreuth, Bayreuth 1907, S. 93 (zu Moyses Behr Isaac).

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2009-05-21
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-148
URL: http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=bay-148
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

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Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

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