Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

Inhaltsverzeichnis

Nathanja Hüttenmeister

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

email: hut@steinheim-institut.org

  • geb. 1967 in Münster/NRW,
  • Studium der Judaistik, Islamwissenschaft/Arabistik und Geschichte in Tübingen, Berlin und Jerusalem,
  • Mitarbeit an vielen Projekten und Publikationen zu jüdischen Friedhöfen,
  • seit November 1996 freie wiss. Mitarbeiterin am Salomon Ludwig Steinheim-Institut,
  • Oktober 1998 bis September 2002 wiss. Mitarbeiterin am DFG-Projekt Germania Judaica IV an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg,
  • seit Oktober 2002 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
  • seit Oktober 2003 wiss. Mitarbeiterin am Salomon Ludwig Steinheim-Institut, hier vor allem zuständig für Epigraphik und Memorbücher

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Dissertationsvorhaben: Die Juden unter den Herren von Pappenheim in der Frühen Neuzeit

Publikationen

Monographien

  • Der jüdische Friedhof Laupheim, hrsg. von der Stadt Laupheim und dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Laupheim e.V., Laupheim 1998
  • Umstrittene Räume: Jüdische Friedhöfe in Berlin. Große Hamburger Straße und Schönhauser Allee, mit Christiane E. Müller (minima judaica 5), Berlin 2005
  • Der jüdische Friedhof von Sondershausen, hrsg. vom Schlossmuseum Sondershausen (Juden in Schwarzburg, Bd. 2; Sondershäuser Kataloge IV), Dresden 2006
  • Der jüdische Friedhof Ansbach, hrsg. vom Bezirk Mittelfranken (Franconia Judaica 2), Ansbach 2008
  • Jüdischer Friedhof Ahaus, hrsg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Duisburg 2010
  • Lebenszeichen. Jüdische Grabsteine als Zeitzeugen, gemeinsam mit Melsene Meyer (Veröffentlichungen des Hildeshemer Heimat- und Geschichtesvereins e.V., Sonderband), Hildesheim 2017
  • in Druckvorbereitung: Der jüdische Friedhof Bayreuth

Aufsätze

  • Artikel (gem. mit Dan Bondy): "Jüdische Friedhöfe in Sachsen Anhalt", in: Jutta Dick, Marina Sassenberg (Hg.): Wegweiser durch das jüdische Sachsen-Anhalt, Potsdam: Verlag für Berlin-Brandenburg, 1998
  • „Eine jüdische Familie im Spannungsverhältnis zwischen Judentum und Christentum, Der Konvertit Christian Gerson im Konflikt mit seiner jüdischen Verwandtschaft“, in: Vestische Zeitschrift, Bd. 99 (2002), S. 47-59.
  • „Zur Geschichte der Juden in Geseke, Von den Anfängen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges“, in: Geseker Heimatblätter, Nr. 446, 61. Jg., Mai 2003, S. 113-115; 1. Fortsetzung, in: Nr. 447, 61. Jg., Juni 2003, S. 121-124; 2. Fortsetzung, in: Nr. 448, 61. Jg., Juli 2003, . 131-134; 3. Fortsetzung und Schluss, in: Nr. 449, 61. Jg., August 2003, S. 139-142.
  • Mittelalterliche jüdische Grabsteine aus Aleppo – ein Nachtrag, in: Memoria – Wege jüdischen Erinnerns. Festschrift für Michael Brocke zum 65. Geburtstag. In Verbindung mit dem Vorstand des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte hrsg. von Birgit E. Klein und Christiane E. Müller, Berlin 2005, S. 217-241.
  • Gem. mit Evi Butzer und Wolfgang Treue: „Ich will euch sagen von einem bösen Stück ...“. Ein jiddisches Lied über sexuelle Vergehen und deren Bestrafung aus dem frühen 17. Jahrhundert, in: Aschkenas, Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden, 15. Jg., Heft 1, 2005, S. 25-53.
  • Artikel "Die Juden im Vest Recklinghausen", in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, hrsg. von Susanne Freund, Franz-Josef Jakobi und Peter Johanek (Quellen und Forschungen zur jüdischen Geschichte in Westfalen, Bd. 2), Münster 2008, S. 109-114.
  • Artikel „Recklinghausen“, gem. mit Georg Möllers, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster, hrsg. von Susanne Freund, Franz-Josef Jakobi und Peter Johanek (Quellen und Forschungen zur jüdischen Geschichte in Westfalen, Bd. 2), Münster 2008, S. 574-595
  • (gemeinsam mit Andreas Lehnardt): „Die Fragmente mittelalterlicher jüdischer Grabsteine in Bommersheim“ in: Trumah, Zeitschrift der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Bd. 18 (2008), S. 87-107.
  • 'Baruch ben Kalonymos - Gefunden in Bommersheim', in: Kalonymos, Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen, 11. Jg. (2008), Heft 4, S. 22-24.
  • "Riwka Tochter des Kalonymos aus Mainz. Ein zweimal verschwundener Grabstein", in: Kalonymos, Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen, 12. Jg. (2009), Heft 3, S. 13-16
  • „Bildlich-textliche Inventarisierung, Dokumentation und komparative Erforschung jüdischer Begräbnisstätten im niederländischen und deutschen Bezugsraum“, in: Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur, Bd. 1, hrsg. vom Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung durch Jörg Engelbrecht, Simone Frank, Christian Krumm und Holger Schmenk, Essen 2010, S. 265-272
  • (gemeinsam mit Dan Bondy): „Der jüdische Friedhof in Bayreuth“, in: Jüdisches Bayreuth, hrsg. von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Redaktion und Gestaltung: Bernd Mayer und Frank Piontek, Bayreuth 2010, S. 161-165
  • „Zwei mittelalterliche jüdische Grabsteinfragmente aus Köln“, in: Fundstücke – Archäologie in Nordrhein-Westfalen (Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen, Bd. 9), hrsg. von Thomas Otten, Köln 2010, S. 552f.
  • „Zwei neue Fragmente mittelalterlicher jüdischer Grabsteine von der Bonner Straße in Köln“, in: Mittelalter in Köln. Eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums, hrsg. von Werner Schäfke und Marcus Trier unter Mitarbeit von Bettina Mosler, Köln 2010, S. 120-122
  • "Jüdische Friedhöfe als historische und genealogische Quelle. Die epigrafische Datenbank "epidat" des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts", in: Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital, hrsg. von Bettina Joergens (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 41), Essen: Klartext, 2011, S. 123-133
  • "Wird jüdisches Erbe „Welterbe“?", in: Kalonymos, Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen, 14. Jg. (2011), Heft 4, S. 14f.
  • „Erforschenswert. Der jüdische Friedhof in Essen-Segeroth“, in: Kalonymos,, Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen, 15. Jg. (2012), Heft 2, S. 13f.
  • „Bund des Lebens“ in Schmalkalden, in: Kalonymos,, Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen, 16. Jg. (2013), Heft 1, S. 8-11
  • gemeinsam mit Andreas Lehnardt: “Neu aufgefundene mittelalterliche jüdische Grabsteine aus Mainz”, in: Die SchUM-Gemeinden Speyer - Worms - Mainz. Auf dem Weg zum Welterbe, hrsg. von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Regensburg 2013, S. 197-206.
  • “Der alte Israelitische Friedhof in Leipzig als außerschulischer Lernort?”, in: Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 28.10.2013 (http://www.medaon.de/bildung.html#artikel277)
  • gemeinsam mit Andreas Lehnardt: “Newly found Medieval Gravestones from Magenza”, in: Death in Jewish Life. Burial and mourning customs among Jews of Europe and nearby communities, eds. Stefan C. Reif, Andreas Lehnardt, Avriel Bar-Levav (Studia Judaica, Bd. 78), Berlin/Boston: De Gruyter, 2014, S. 213-223.
  • “Bund des Lebens” in Schmalkalden: Ein Beitrag über den jüdischen Friedhof in Schmalkalden, Schmalkaldische Geschichtsblätter 2014, S. 100-107.
  • Rezension: Patrick Stoffels, Die Wiederverwendung jüdischer Grabsteine im spätmittelalterlichen Reich (Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden: Studien und Texte, Band 5). Trier, Kliomedia 2012. 226 S. 50 Abb. 3 Karten, für “Das Mittelalter”, Zeitschrift des Mediävistenverbandes, Heft 2/2014.
  • Weißensee - Artikel über den jüdischen Friedhof in der Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig hrsg. von Dan Diner, Bd. 6, Metzler-Verlag, Stuttgart/Weimar 2015, S. 336-340.
  • “Die allerletzten Dinge” - Jüdische Friedhöfe in Deutschland, in: Einführungen in die materiellen Kulturen des Judentums, hrsg. von Nathanael Riemer (Jüdische Kultur 31), Harrassovitz Verlag, Wiesbaden 2016, S. 219-253.
  • “Relationen im Raum” - die Belegung jüdischer Friedhöfe im Wandel der Zeiten, in: Objekt und Schrift. Beiträge zur materiellen Kultur des Jüdischen, hrsg. von Katrin Keßler u.a. (Jüdisches Kulturerbe 1), Braunschweig 2016, S. 31-34.
  • “Doch meine Zeit zum Blumenpflücken ist vorüber”. Der jüdische Friedhof im Essener Segeroth-Viertel, Donnerstagshefte über Politik, Kultur und Gesellschaft, hrsg. von der Alten Synagoge Essen, Heft 9/Juli 2016.
  • “Friedhöfe jüdischer Landgemeinden in der Frühen Neuzeit”, in: Juden und ländliche Gesellschaft in Europa zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit (15.-17. Jahrhundert). Kontinuität und Krise, Inklusion und Exklusion in einer Zeit des Übergangs, hrsg. von Sigrid Hirbodian und Torben Stretz (Forschungen zur Geschichte der Juden, Abteilung A: Abhandlungen, Bd. 24), Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2016, S. 233-251.
  • "Die Juden im Herzogtum Westfalen bis um 1700", in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 12), hrsg. von Frank Göttmann, Münster 2016, S. 44-59.
  • (gemeinsam mit Melsene Meyer): Lebenszeichen. Jüdische Grabsteine als Zeitzeugen (Veröffentlichungen des Hildesheimer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Sonderband), Hildesheim 2017 (Darin: Dokumentation ausgewählter Grabsteine des alten jüdischen Friedhofs an der Hildesheimer Teichstraße, S. 35-175).


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