Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen
Im Blickpunkt
Aktionstage politische Bildung
Zum dritten Mal schon veranstaltete das Steinheim-Institut ein Seminar im Rahmen der bundesweiten Aktionstage politische Bildung. Thema diesmal: Memoria. Jüdische Friedhöfe als Spiegel der Gesellschaft. Mit unseren Freunden, Schülern, Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit sprachen wir darüber, welche Einsichten diese oft einzig noch sichtbaren Zeugnisse ehemaliger jüdischer Gemeinden heute über die Geschichte des deutschen Judentums geben, wie sie innerjüdische soziokulturelle Entwicklungen wie auch die mannigfachen Bezüge zur nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft spiegeln.
Jüdische Friedhöfe sind bis heute Ziel von Angriffen, so dass auch die immer wieder vorkommenden Schändungen zum Themenspektrum unserer Veranstaltung gehörte. Es referierten und diskutieren Michael Brocke, Nathanja Hüttenmeister, Thomas Kollatz und Annette Sommer. Die von Beata Mache organisierte und gut besuchte Veranstaltung fand am Dienstag, 8. Mai 2012 in den in den Räumen des Steinheim-Instituts statt, gefolgt von einem geführten Rundgang über den Essener Friedhof.
Steinheim-Institut im Rabbinerhaus
Bitte aktualisieren Sie Ihre gespeicherten Kontaktdaten! Seit Mai 2011 hat das S. L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen seinen Sitz in Essen im Rabbinerhaus der Alten Synagoge / Haus jüdischer Kultur.
Neue Adresse
Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen
Edmund-Körner-Platz 2 / Steeler Straße 29
45127 Essen
Neue Telefonnummer +49(0)201-20164434
E-Mail steinheim@steinheim-institut.org
Alle E-Mail-Adressen bleiben unverändert.
Aktuell
April 2012: Kalonymos 1/2012 erschienen ... PDF
Februar 2012: Duisburger Friedhöfe sind online ... mehr
Mai 2012: Memoria. Jüdische Friedhöfe als Spiegel der Gesellschaft ... mehr
Die qualitative Digitalisierung des handschriftlichen Nachlasses des Philosophen und Pädagogen Jonas Cohn ist abgeschlossen.
Das Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (LIS-Programm)gefördert. Mit der Online-Präsentation möchte das Institut ein Forum für wissenschaftlichen Austausch und Diskussion bieten ... mehr
September 2011: Selbstzeugnisse und Ego-Dokumente frühneuzeitlicher Juden in Aschkenas als Band 10 der Reihe minima judaica erschienen ...
mehr
Dezember 2010: Der neueste Band Aschkenas erschienen ... mehr
November 2010: Jüdischer Friedhof Ahaus von Nathanja Hüttenmeister erschienen ...
mehr
September 2010: Forschung des Steinheim-Instituts zum jüdischen Friedhof Worms im Film des ZDF: Jerusalem am Rhein ...
mehr
August 2010: Ausgewählte Werke von Saul Ascher erschienen ...
mehr
Juli 2010: Die Sittenlehre des Judenthums von Elias Grünebaum erschienen ...
mehr
Juni 2010: Spiegel online berichtet über unsere Erforschung des jüdischen Friedhofs Worms ... mehr
Hintergrund
Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut erforscht die Kultur-, Religions-, Literatur- und Ereignisgeschichte der Juden im deutschen Sprachraum, wie sie sich über ein Jahrtausend in Eigenständigkeit und stetigem Bezug und Wechselspiel mit den christlichen und säkularen Mehrheiten vollzieht. Vorrangig ein Forschungsinstitut, ist es auch aufgerufen, in die Gegenwart zu vermitteln und zu intervenieren.
Das Steinheim-Institut ist vom Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen als vom Wissenschaftsrat evaluierte Einrichtung an der Universität Duisburg-Essen anerkannt und gefördert. mehr ...

