Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

Im Blickpunkt

Steinheim-Institut: Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, gebildet von 13 außeruniversitären Instituten unter der Ägide des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes „mit der größten Forschungsdichte in Europa“, konstituierte sich am 2. April 2014. Gründungsversammlung und Festakt fanden in der Düsseldorfer Villa Horion statt, einst Sitz des Ministerpräsidenten, in dessen Namen und Geist sich die „Johannes Rau-Forschungsgemeinschaft“ nun gegründet hat – eine willkommene Initiative von „Fortschritt NRW“ zur weiteren Kräftigung des Wissenschaftsprofils und der Wahrung eines breiten Spektrums von dauerhaft ausgezeichneten, besonders leistungsstarken „An-Instituten“ einiger Universitäten, wobei vier Institute allein der Universität Duisburg-Essen die große Bandbreite bestens repräsentieren: zwei High-Tech-Einrichtungen neben zwei sozial- und kulturwissenschaftlichen Instituten: die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und wir, das Sal. L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte. Wie Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte, hat Fortschritt keineswegs nur ein technologisches Profil, vielmehr steht der ganze Mensch, soll der Mensch als Maß allen Fortschritts im Zentrum der Arbeit stehen. Hohe Qualitätsstandards, herausragende Forschung – das verlangt auch regelmäßige Evaluation. Wir sehen uns als Mitglied der Johannes Rau-Forschungsgemeinschaft bestätigt und gestärkt. Wir freuen uns auf intensivierte Zusammenarbeit mit Partner-Instituten und dem uns fördernden Ministerium des Landes NRW.

Zur Mitteilung des Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung

Digital Humanities im Steinheim-Institut

Digitale Editionen wie Epidat, die Universalkirchenzeitung und die deutsch-jüdische Publizistik, Online-Datenbanken wie die Bibliografie Deutsch-Jüdische Geschichte Nordrhein-Westfalen, eine Judaica-Suchmaschine, die Mitarbeit in Projekten wie DARIAH und Textgrid - das Steinheim-Institut hat seit Jahren viel zu bieten auf dem Feld der digitalen Geisteswissenschaften ... mehr

Deutsch-jüdische Geschichte innerhalb Nordrhein-Westfalens

Die Alte Synagoge Essen / Haus jüdischer Kultur und das Steinheim-Institut veranstalten das jährliche Netzwerktreffen deutsch-jüdische Geschichte Nordrhein-Westfalen. Forscherinnen und Forscher zur jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte sind wieder herzlich eingeladen, am Austausch teilzunehmen und ihre Projekte und Aktivitäten zu präsentieren.

Sonntag, 26. Januar 2014, 13.00 Uhr (bis ca. 17:00 Uhr), Alte Synagoge und Rabbinerhaus Essen. mehr (PDF)

Deutsche Autoren in jiddischer Übersetzung

Deutsche Autoren in jiddischer Übersetzung sind Thema des Symposiums, das am 28. November 2013 von 10:00 bis 17:00 Uhr im Zentrum der jüdischen Gemeinde Duisburg stattfindet. Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Republik Litauen steht, wird gemeinsam vom Steinheim-Institut, der Stadt Duisburg und der Jüdischen Gemeinde Duisburg–Mülheim–Oberhausen in Verbindung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und in Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam durchgeführt. Wenig bekannt ist, dass in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in Wilna, der Hauptstadt Litauens, zahlreiche deutsche Autoren ins Jiddische übersetzt wurden. Mehrere Vorträge umkreisen das Thema: Nach einem Überblick über die Bedeutung des jiddischen Buchs für das aschkenasische Judentum (Prof. Michael Brocke, StI), werden jiddische Kulturschätze aus Wilna (Prof. Stefan Schreiner, Tübingen) und das Wirken des bedeutenden jiddischen Dichters und Schriftstellers Itzik Manger aus Wilna vorgestellt (Dr. Efrat Gal-Ed, Düsseldorf). Der Straßburger Schauspieler Rafael Goldwasser liest aus diesen jiddischen Übersetzungen. Das Duo Wajlu umrahmt die Veranstaltung mit jiddischen Liedern aus Litauen. Die zu diesem Anlass zusammengestellt Buchausstellung präsentiert jiddische Übersetzungen der Werke von 20 Autoren, darunter Friedrich Engels, Sigmund Freud, die Gebrüder Grimm, Salomon Maimon, Thomas Mann, Karl Marx, Max Nordau, Erich Maria Remarque. Die Wilnaer Originalausgaben waren für einen Monat im Gemeindehaus zu sehen sein.

Novemberpogrome

' Reichskristallnacht ', ' 9. November ': 75 Jahre nach den Novemberpogromen 1938 sind diese Verbrechen, die sich nicht auf eine Nacht beschränkten, noch längst nicht im ganzen Ausmaß erforscht und bekannt ... mehr (PDF)

Steinheim-Institut im Rabbinerhaus

Seit Mai 2011 hat das S. L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen seinen Sitz in Essen im Rabbinerhaus der Alten Synagoge / Haus jüdischer Kultur.

Neue Adresse Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen
Edmund-Körner-Platz 2 / Steeler Straße 29
45127 Essen

Neue Telefonnummer +49(0)201-20164434

E-Mail steinheim@steinheim-institut.org

Alle E-Mail-Adressen bleiben unverändert.

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Aktuell

Mai 2014: Jüdische Schulen 1778--1942: Seminar zu den Aktionstagen Politische Bildung ... mehr

April 2014: Kalonymos 1/2014 erschienen ... PDF

Januar 2014: Smartphone-Web-App »Orte jüdischer Geschichte« erschienen ... mehr

Mai 2013: Bibel - Bibliotheken - Bibliophilie. Aktionstage politische Bildung 2013... mehr

März 2013: David Friedländer: Ausgewählte Werke erschienen ... mehr...

Oktober 2012: ITUG Jahrestagung im STI ... mehr

August 2012: Gabriel Riesser: Ausgewählte Werke. Teilband 1 erschienen ... mehr...

Stellenausschreibung "Relationen im Raum" ... mehr (PDF)


August 2012: Relationen im Raum. Im Rahmen der eHumanities Förderlinie des BMBF wird das Steinheim-Institut gemeinsam mit Partnern aus der Informatik und Baugeschichte ein dreijähriges Verbundprojekt durchführen ...mehr

Februar 2012: Duisburger Friedhöfe sind online ... mehr

Mai 2012: Memoria. Jüdische Friedhöfe als Spiegel der Gesellschaft ... mehr

November 2011:
Die qualitative Digitalisierung des handschriftlichen Nachlasses des Philosophen und Pädagogen Jonas Cohn ist abgeschlossen.
Das Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (LIS-Programm)gefördert. Mit der Online-Präsentation möchte das Institut ein Forum für wissenschaftlichen Austausch und Diskussion bieten ... mehr


21. November 2011: Die Shoah im Unterricht heute - Ein Studientag in Kooperation mit der International School for Holocaust Studies, Yad VaShem. Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen ... mehr


September 2011: Selbstzeugnisse und Ego-Dokumente frühneuzeitlicher Juden in Aschkenas als Band 10 der Reihe minima judaica erschienen ... mehr

Ausstellung Buch im Judentum | Judentum im Buch. Die Steinheim-Instituts-Bibliothek präsentiert Exponate aus ihrem Buchbestand in der Universitätsbibliothek, Campus Essen, vom 19. August bis 16. September 2011 ... mehr


15. Juli 2011: Das Steinheim-Institut präsentierte sich auf den Wissenswelten Metropole Ruhr 2011 in der Dortmunder DASA Arbeitswelt-Ausstellung.


Neues Quartier! Stadt Essen, Universität Duisburg-Essen und Steinheim-Institut luden zur Eröffnungsfeier des Rabbinerhauses am 7. Juli 2011.


Juni 2011: Geisteswissenschaftler, vernetzt Euch! Das Steinheim-Institut gehört zu den dreizehn Projektpartnern, die sich dem Aufbau einer digitalen geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur widmen. Das Projekt DARIAH-DE wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre gefördert ... mehr


3. bis 6. April 2011: Tagung Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur in Europa in Berlin ... mehr


Dezember 2010: Der neueste Band Aschkenas erschienen ... mehr

November 2010: Jüdischer Friedhof Ahaus von Nathanja Hüttenmeister erschienen ... mehr

September 2010: Forschung des Steinheim-Instituts zum jüdischen Friedhof Worms im Film des ZDF: Jerusalem am Rhein ... mehr

August 2010: Ausgewählte Werke von Saul Ascher erschienen ... mehr

Juli 2010: Die Sittenlehre des Judenthums von Elias Grünebaum erschienen ... mehr

Juni 2010: Spiegel online berichtet über unsere Erforschung des jüdischen Friedhofs Worms ... mehr

Hintergrund

Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut erforscht die Kultur-, Religions-, Literatur- und Ereignisgeschichte der Juden im deutschen Sprachraum, wie sie sich über ein Jahrtausend in Eigenständigkeit und stetigem Bezug und Wechselspiel mit den christlichen und säkularen Mehrheiten vollzieht. Vorrangig ein Forschungsinstitut, ist es auch aufgerufen, in die Gegenwart zu vermitteln und zu intervenieren.

Das Steinheim-Institut ist vom Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen als vom Wissenschaftsrat evaluierte Einrichtung an der Universität Duisburg-Essen anerkannt und gefördert. mehr ...












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