Grabmal für Telze bat Mordechai Tachauer SeGaL (Telze Tachauer), gest. 1787-04-04, Jüdischer Friedhof Bayreuth herausgegeben vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut bay 1 bay:1 http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epixml?function=xmlp5&sel=bay&inv=1

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1787-04-04 Germany Bavaria Bayreuth Jüdischer Friedhof 49.934064 11.594224

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Bert Sommer (2009) Nathanja Hüttenmeister (2011) World Geodetic System
Telze bat Mordechai Tachauer SeGaL (Telze Tachauer) Hebrew
recto
Edition ‎‏אבן‏‎ ‎‏פינה‏‎ ‎‏מצבה ראשונה ׃ ילד‏‎ ‎‏שעשועי׳ ׃ בת רביעית‏‎ ‎‏שנה ׃ פה גנוזה וטמונה ׃‏‎ ‎‏טאלצי בת כ״ה מרדכי‏‎ ‎‏טאכי סג״ל‏‎ ‎‏נפטר ונ׳ ביום שני דפסח‏‎ ‎‏תקמ״ז לפ״ק‏‎ ‎‏תנצב״ה‏‎
Übersetzung Eck- stein, erste Stele, ›ein Kind der Liebkosungen‹, vierjährig. Hier ist verwahrt und geborgen Telze, Tochter des geehrten Herrn Mordechai Tachauer SeGaL, verschieden und begraben am zweiten Tag von Pessach 547 der kleinen Zählung. Telze TachauerIhre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
Zitate

Zl 3f: Jer 31,19

Zeilenkommentar

Zl 7: Tachauer, etwa "tachi" geschrieben.

Endkommentar

Das Grabmal wurde vermutlich restauriert: 1840 wurden dem Gemeindediener und Steinhauer Leser Löwenstein (Grabstein Nr. 0441) "für Renovierung und Untersatz des ältesten Grabsteins" vier Gulden aus der Begräbniskasse ausgezahlt. (CAHJP D/Ba 28/222).

Prosopographie

Telze war eine Tochter des hiesigen Handelsmanns Marx Tachauer (Dachauer) aus dessen ersten Ehe mit der 1797 im Kindbett gestorbenen Kreinle. Sie war die erste, die auf diesem Friedhof beigesetzt wurde. Im alten hebräischen Begräbnisregister, das erst mit Juli 1787 einsetzt, ist sie noch nicht verzeichnet.

Bibliographie

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