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Immenrode 24 Inschriften (1862-1898)

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ID imr-15
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Immenrode, imr-15: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?imr-15

Name

Jehuda ben Jizchak (Levi Heilbrun) [24.01.1863]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

[Hier ruht in] Gott
[...] und [...]
Levi Heilbrun
gest. den 24. [Januar 186]3
[im] 75. Lebensjahre 5
 Rückseite
‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש תם וישר הלך‏‎ ›ein lauterer und aufrechter Mann‹, ›er wandelte
‎‏תמים ופעל צדק ירא‏‎ in Lauterkeit und wirkte Wohl‹, gottes-
‎‏אלהים כל ימיו ה״ה היקר‏‎ fürchtig all seine Tage, es ist der Teure,
‎‏כ״ה יהודה בן כ״ה‏‎ 10 der geehrte Herr Jehuda, Sohn des geehrten Herrn
‎‏יצחק נפטר בזקנה‏‎ Jizchak, verschieden ›betagt
‎‏ושיבה טובה בי׳ ד׳‏‎ und in gutem Greisenalter‹ am 4. Tag
‎‏[ונ]קבר בי׳ ז׳ שבט‏‎ und begraben am 7. Tag des Schwat
‎‏[תר?]״ג‏‎ 6x3 ...
‎‏...‏‎ 15 ...

 

 Zl 7: Ijob 1,8  Zl 7f: Ps 15,2  Zl 11f: Gen 25,8

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 24.01.1863 ; begraben am dritten Tag (s.u.)
Die Daten sind nicht mehr sicher zu lesen. Levi Heilbrun starb am 4. Tag des jüdischen Monats Schwat in einem Jahr, dessen letzte Zahl 3 lautete. In der deutschen Inschrift könnte als Sterbetag der 24. eines Monats angegeben sein, damit lautet das wahrscheinlichste Sterbedatum Samstag, der 24. Januar 1863, der 4. Schwat des Jahres 623.

Beschreibung

Lage Grabstein Nr. 015 (Neues Gräberfeld, Östliche Reihe, 9. Grabstein von Süden)
Beschreibung Stele mit leicht auskragendem Giebelaufsatz mit eingezogenem Rundbogen, auf den Ecken Akroterien, im Giebelfeld vorne drei und hinten eine reliefierte Mohnkapsel als Symbol für den Todesschlaf. Das vordere Schriftfeld ist eingetieft.
Zustand 2010: Das Grabmal ist gebrochen und liegt, die Inschriften sind stark verwittert, das Ende der hebräischen Inschrift fehlt. 2012: Das Grabmal wurde gereinigt und wieder aufgestellt.

Zur Person

Levi Heilbrun (Heilbronn) gehörte 1837 zu den Unterzeichnern des Vertrages mit dem neu angestellten Lehrer Herz Stein. 1841 starb seine Tochter im Kindbett nach der Geburt eines unehelichen Kindes und wurde begraben, ohne daß zuvor der Pfarrer informiert worden wäre, wie es vorgeschrieben war.

Quellen / Sekundärliteratur

Thüringisches Staatsarchiv Rudolstadt, Landratsamt Frankenhausen, Nr. 4328 / 10105 (1835/Aufnahme jüd. Religionslehrer): 31.12.1837. Landeshauptmannschaft Frankenhausen, Nr. 47 / 10047: 11.01.1841.

Fotografien

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Nathanja Hüttenmeister

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Bettina Bärnighausen, Sondershausen

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Immenrode, imr-15
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=imr-15
(letzte Änderungen - 2012-09-10 14:15)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=imr-15
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