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Würzburg - Heidingsfeld 159 Inschriften (1810-1939)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hdf-664
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Würzburg - Heidingsfeld, hdf-664: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hdf-664

Name

Michael ­Adler [19.10.1880]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben -
‎‏היער רוהעט מיכאעל אדלער לעהרער אין היידינגזפעלד‏‎ Hier ruht Michael ­Adler, Lehrer in Heidingsfeld,
‎‏געבארען אם יו״ד זעפטעמ{ב}ער תקס״ה צו געראלדזהויזען‏‎ geboren am zehnten September 565 zu Geroldshausen,
‎‏געזטארבען צו היידינגזפעלד יום ג׳ י״ד מרחשון‏‎ gestorben zu Heidingsfeld Tag 3, 14. Marcheschvan
‎‏תרמ״א לפ״ק‏‎ 5 641 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
Er war ein braver, religiöser u. tugendhafter
Mann, sowohl als Familienvater als auch
als Lehrer seiner vielen Schüler. Nach fünfzig-
jähriger eifriger Thätigkeit als solcher wurde 10
ihm von S.M. u. König als Anerkennung seiner
treu geleisteten Dienste der Ludwigsorden verliehen.

Kommentar

Datierung Geboren 10.09.1805; gestorben Dienstag, 19.10.1880
Die Inschrift ist größtenteils Deutsch in hebräischen Buchstaben abgefasst.

Beschreibung

Lage Feld B, Reihe 06, Stein Nr. 64 (Neuer Teil) (0664)
Beschreibung Gesockelte Stele mit Rundbogenabschluß, gekrönt mit einer von verzierten Voluten flankierten Palmette, darin die hebräische Einleitungsformel. Im Bogenfeld ein rundes Medaillon, darin eine reliefierte Amphore unter einer Palme.
Symbol Amphore (Seelengefäß) unter einer Palme
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung
Steinmetz Müller
Zustand 2010 Starker Flechtenbewuchs.

Zur Person

Dem Begräbnisregister ist zu entnehmen, daß Michael Adler aus dem unterfränkischen Geroldshausen, der ‎‏מלמד תינוקות‏‎, der Lehrer für Kleinkinder, 75 Jahre alt wurde.
Er hatte den Ludwigsorden verliehen bekommen, ein 1827 von König Ludwig I von Bayern gestifteter Orden für 50-jährige Dienstzeit in Hof-, Staats-, Kriegs- und Kirchenämtern.

Zur Familie

Sohn: Mosche ben Jechiel Adler (Grabstein Nr. hdf-2099)

Quellen / Sekundärliteratur

Begräbnisregister (Staatsarchiv Würzburg, Jüdische Standesregister 42), S. 38 (Nr. 9).

Fotografien

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Bert Sommer

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2010-04-22
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Detail
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Würzburg - Heidingsfeld, hdf-664
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hdf-664
(letzte Änderungen - 2013-07-27 11:44)

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