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Geldern 104 Inschriften (1860-1983)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID e05-100
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Geldern, e05-100: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?e05-100

Namen

Rosalie Heymann geb. Schönthal [07.08.1937]
Willy Heymann [15.01.1939]          

Diplomatische Transkription

‏‎Rosalie Heymann geb. Schönthal | ‏‎geb. 2.9.1861 gest. 7.8.1937 |3| ‏‎Willy Heymann | ‏‎geb. 4.2.1857 gest. 15.1.1939

Kommentar

Datierung Rosalie Heymann: Geboren 02.09.1861; gestorben 07.08.1937
Willy Heymann: Geboren 04.02.1857; gestorben 15.01.1939

Beschreibung

Beschreibung Breites Doppelmal mit Dreiecksgiebel.
Zustand Gut erhalten.

Zur Person

Der Pferdehändler Willy Heymann war ein Sohn des Gelderner Pferdehändlers Levi Heymann und der Johanna (Hannchen) geb. Rosenberg. 1884 heiratete er die 1861 in Sielen geborene Rosalie Schönthal, die nach Amerika emigriert war und wegen ihrer Verlobung mit Willy Heymann nach Deutschland zurückkehrte. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor: Lionel (geb. 1887, gest. Chicaco), Johanna (geb. 1889, verheiratete Mosbach, gest. in Brasilien), Helene (geb. 1890, verheiratete Mosbach, ermordet im KZ Maidanek), Max (geb. 1893, ausgewandert in die USA), Walther (geb. 1896, gest. Chicaco), Hilde (geb. 1898, ermordet im KZ Maidanek). Willy Heymann wurde nach seinem Tod von dem 14jährigen Fritz Davids, der erst kurze Zeit zuvor aus dem KZ Dachau zurückgekehrt war, in das man ihn nach der Pogromnacht mit seinem Vater verschleppt hatte, ganz alleine und heimlich zum Friedhof gebracht und begraben.

Zur Familie

Vater: L. Heymann (Grabstein Nr. e05-0059)
Mutter: Hannchen Heymann geb. Rosenberg (Grabstein Nr. e05-0013)
Bruder von Willy Heymann: Jacob Heymann (Grabstein Nr. e05-0104)

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Helene Mosbach ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 932192
Hilde Heymann ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 1568463

Quellen / Sekundärliteratur

Juden in der Geschichte des Gelderlandes, hrsg. von Bernhard Keuck und Gerd Halmanns, Geldern 2002, S. 334, 370.
Nicht bei Peters.

Fotografien

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Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut

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URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=e05-100
(letzte Änderungen - 2013-04-03 13:20)

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Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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