logo epidat: epigraphische Datenbank

Worms 1672 Inschriften (1040~1080)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [906/1672]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID wrm-8122
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-8122: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?wrm-8122

Name

Jizchak(?) ben Jaakow Menachem [07.01.1556]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

 Vorderseite
‎‏[ר׳] יצחק[?] ... איש[?] ... ... ...‏‎ [Herr Jizchak] ... ein Mann ... ... ... ... ...
‎‏אשא נהי ובכי וקינה ויללה׃‏‎ Ich hebe an mit Jammern und Weinen (und) mit Klagelied und Wehklage
‎‏על א״מ ע״ר ממע..לה׃‏‎ ob meines Vaters und meines Lehrers, Krone unseres Hauptes, aus ......,
‎‏אשר פה נטמן על המכפל׳‏‎ welcher hier geborgen wurde auf der Machpela,
‎‏נע... ... ...לים עיניו תלה׃‏‎ 5 ... ... ... ... ... ... ... ... ... seine Augen hat er gehängt,
‎‏... ... ... ... ל..ס ושמלה‏‎ ... ... ... ... ... ... ... ... ... und ein Gewand,
‎‏... ... ... ... ... ... ... ... ... ...‏‎ ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...
‎‏הוא הנו[דע] ... ... ... ... ...‏‎ Es ist der Berühmte ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...,
‎‏ב״ר יעקב מנחם ז״ל ונקבר‏‎ Sohn des Jaakow Menachem, sein Andenken zum Segen, und der wurde begraben
‎‏יו׳ ג׳ כ״ד טבת שי״ו לאלף‏‎ 10 Tag 3, 24. Tewet 316 im sechsten
‎‏הששי תנצב״ה ע״ש צדיקי׳‏‎ Jahrtausend. Es sei seine Seele eingebunden und das Bündel des Lebens mit allen Gerechten,
‎‏[שבגן עדן אמן]‏‎ [die im Garten Eden sind.]

Kommentar

Eine Inschrift für einen Mann, die sich aus drei Fragmenten zusammensetzt, von daher nicht mehr vollständig gelesen werden kann und sich heute in der "neuen Mauer" (Nordmauer) mit den beschädigten Grabsteinen befindet. Naheliegendes und Vermutetes wurde in eckigen Klammern ergänzt.
Zeile 1: Kopfzeile (kaum zu lesen)
Zeile 2: nach Jeremia 9,9
Zeile 3, Ende: evtl. ein Ortsname
Zeile 4, Ende: Hinweis auf "Machpela", eine Gegend und Höhle bei Hebron, in der die Erzväter und die meisten Erzmütter begraben wurden (s. u.a. Gn 23,9.17.19 u.ö.).
Zeile 8, Ende: Der Name des Verstorbenen ist leider nicht mehr zu ermitteln. Der Hinweis auf Machpela in Zl. 4 könnte aber darauf schließen lassen, dass er Awraham, Jizchak oder Jaakow geheißen hat (s. auch den Vater), wobei sich in der Kopfzeile möglicherweise der Name "Jizchak" entziffern ließe.
Zeile 9: Bei dem zweiten Namen des Vaters "Menachem", könnte man auch "Mannem" (Mannheim) lesen (vgl. Kiefer), da das He bzw. Chet ungewöhnlich geschrieben ist.
Evtl. könnte eine verwandtschaftliche Beziehung bestehen zu Jaakow Menachem b. Joel, gest. 1490 (Nr. 8115)
Einer der Steine aus dem unterirdischen Gang unter dem Friedhof, die 1930 geborgen wurden: Isidor-Kiefer-Liste Nr. 23

Datum: Tag 3, 24. Tewet 5316 = Dienstag, 7. Januar 1556








Beschreibung

Material Stein (Material undefiniert) -

Fotografien

  «    »  

Sommer, Bert

heutiges Foto
2003-06-08
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-8122
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=wrm-8122
(letzte Änderungen - )

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=wrm-8122
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis