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Worms 1672 Inschriften (1040-1853)

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Inv.-Nr.:
Jahr:
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epidat - epigraphische Datenbank

ID wrm-344
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-344: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?wrm-344

Name


Ester Karlebach bat Mosche Weinheim [18.07.1758]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

 Vorderseite
‎‏היקרה מ׳ אסתר א׳ כ׳ זעליגמן קרליבאך‏‎ Die Teure, Frau Ester, Gattin des ehrenwerten Herrn Seligman Karlebach
‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏האשה החשובה והגונה.‏‎ die bedeutende und würdige Frau,
‎‏עשץה תפלתה בכוונה.‏‎ sie verrichtete ihr Gebet in Andacht,
‎‏כפיה פרשה לעני. ה״ה‏‎ 5 ihre Hand streckte sie aus zu dem Bedürftigen, es ist
‎‏מ׳ אסתר בת כ׳ משה‏‎ Frau Ester, Tochter des ehrenwerten Herrn Mosche
‎‏וויינום ז״ל נפטרת ונקבר׳‏‎ Weinum, sein Andenken zum Segen, sie verschied und wurde begraben
‎‏בש״ט ביום ג׳ י״ב תמוז‏‎ in gutem Namen am Tag 3, 12. Tammus
‎‏תקי״ח ל׳ תנצב״ה עם שארי‏‎ 518 der Zählung. Es sei ihre Seele eingebunden in das Bündel des Lebens mit allen
‎‏נשים צדקניות בג״ע אמן.‏‎ 10 gerechten Frauen im Garten Eden. Amen.
 Rückseite
‎‏אסתר‏‎ Ester,
‎‏א׳ כ׳ זעליגמן ק״ב‏‎ Gattin des ehrenwerten Herrn Seligman Karlebach

Kommentar

Ein Grabmal mit Beschriftung der Vorder- und Rückseite (vgl. 343)
Zeile 1: Kopfzeile, die auf der Rückseite nochmal aufgegriffen wird.
Zeile 2: Ornament über dem einleitenden "Pe-Tet"
Zln. 3 und 4: Endreim auf -nah
Zln. 2, 3, 4 und 10: Gliederungspunkte
Weitere Mitglieder aus der Familie Karlebach: 345 (Ehemann), 354 (Tochter), 352
Weitere Mitglieder ausd er Familie Weinum (Weinheim): 342 (Mutter), 343 (Vater), 327

Datum: Tag 3, 12. Tammus 5518 = Dienstag, 18. Juli 1758 (vgl. 345)

R&R: 687

Beschreibung

Maße 63,4 x 112,2 x 10,3 cm
Material roter Sandstein - Schichtung verläuft parallel zur Vorderseite - feine Körnung (0,063-0,2 mm) -
Beschreibung Stele mit hochrechteckiger Grundform und eingezogenem Rundbogenabschluss. Eingetieftes Schriftfeld wiederholt Gesamtform ohne sichtbare Begrenzung nach unten und ist konvex gewölbt. Abgrenzendes Profil besteht aus Kehle und Nut. Umlaufender Rand oben und seitlich. Weiteres Schriftfeld auf der Rückseite ist querrechteckig mit seitlich ausschwingenden Halbkreisen. Es ist nicht eingetieft und nur durch eine Nut abgegrenzt.

Quellen / Sekundärliteratur

Rosenthal, Julius; Rothschild, Samson; Kaufmann, David: Die Epitaphien des alten israelitischen Friedhofs zu Worms (unveröff. Mskr., Vorwort von Julius Goldschmidt), , Nr. 687

Fotografien

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Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut

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2001-08-19
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-344
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=wrm-344
(letzte Änderungen - )

 

Steinheim-Institut
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