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Worms 1674 Inschriften (?)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID wrm-264
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-264: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?wrm-264

Name

Malka bat Chalafta [10.03.1228]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

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‎‏זאת מצבת קבורת מרת מלכה‏‎ Dies ist die Stele für Frau Malka,
‎‏בת ר׳ חלפתא אשר הלכה.‏‎ Tochter des Herrn Chalafta, die hinging
‎‏לעולמה ביום מבוכה. בערב‏‎ in ihre Welt am Tage der Drangsal. Des Abends
‎‏היא באה ביום ו׳ לגי כוכה.‏‎ fuhr sie, Tag 6, hinab in ihre Kammer(ins Tal ihrer Grabnische).
‎‏תתקפ״ח לפרט בב׳ בניסן חלפה‏‎ 5 988 der Zählung, am 2. Nissan schwand sie
‎‏מיכא. עם צדקניות לסומכה.‏‎ von hinnen, um sich den gerechten Frauen anzuschließen.
‎‏כי היתה שבח בוראה בנועם‏‎ Hatte sie doch das Lob ihres Schöpfers melodisch
‎‏ח[י]כה. ותקם בעוד לילה ופיללה‏‎ gekündet, war sie doch aufgestanden noch nächtens und betete
‎‏עדי ברכה. ועץ החיים בתוך‏‎ bis zum Morgen(segen?). (Unter dem?) Baum des Lebens inmitten
‎‏הגן תחתיו ... תהא זוכה. אמר‏‎ 10 des Gartens (zu weilen?) sei ihr vergönnt. Sprechen,
‎‏יאמר הקורא זכרונה‏‎ ja sprechen möge, der dies liest: 'Ihr Andenken sei
‎‏לברכה.‏‎ zum Segen!'

Kommentar

Außergewöhnliche Inschrift für eine Kantorin
Reim auf das -cha des Namens Malka, durch einen Circellus in der Inschrift hervorgehoben
Zeile 8, zweites bis viertes Wort: Sprüche 31,15
Unten: Darstellung eines Vogelkopfes
Siehe zu dieser Inschrift: Michael Brocke, Pflanzstätte von Märtyrern und Stiftern. Ein jüdisches Priestergeschlecht des mittelalterlichen Worms, in: Der Wormsgau, Bd. 27, 2009, S. 17-37

Datum: Tag 6, 2. Nissan 4988 = Freitag, 10. März 1228

R&R/Kaufmann: 727

Beschreibung

Maße 58 x 61 x 12,5 cm
Material gelber Sandstein mit gelbbrauner Bänderung - Schichtung verläuft parallel zur Vorderseite - feine Körnung (0,063-0,2 mm) - einzelne, tonige Einschlüsse (Größe in mm: -40)
Beschreibung Trapezförmige Stele, nach unten schmaler zulaufend. Schriftbereich ohne Differenzierung der Oberfläche oder Eingrenzung. Nahezu umlaufender Rand frei gelassen, unterhalb der Inschrift ein größerer Bereich. Symbol/Ornament am Ende der Inschrift.
Symbol Sonstiges

Quellen / Sekundärliteratur

Rosenthal, Julius; Rothschild, Samson; Kaufmann, David: Die Epitaphien des alten israelitischen Friedhofs zu Worms (unveröff. Mskr., Vorwort von Julius Goldschmidt), , Nr. 727 (Kaufmann)

Fotografien

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-264
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=wrm-264
(letzte Änderungen - 2015-09-03 00:53)

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