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Worms 1672 Inschriften (1040~1080)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID wrm-1006
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-1006: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?wrm-1006

Name

Elasar ben Natan Halevi [21.01.1314]            

Diplomatische Transkription und Übersetzung

 Vorderseite
‎‏{הזקן?} ר׳ אלעזר בן‏‎ (Der Betagte?), Herr Elasar, Sohn
‎‏הח׳ ר׳ נתן הלוי איש תם‏‎ des Toragelehrten, Herrn Natan Halevi, ein Mann, aufrecht
‎‏וישר ונעים ונחמד ויודע‏‎ und rechtschaffen (und) angenehm und freundlich, (und) er war buch-
‎‏ספר וחזן אשר השלים‏‎ kundig und ein Kantor, welcher sein Leben
‎‏נפשו ביו׳ ב׳ ג׳ בשבט שנת‏‎ 5 übergab am Tag 2, 3. Schwat, Jahr
‎‏ע״ד לפרט לאלף הששי‏‎ 74 der Zählung im 6. Jahrtausend.
‎‏נשמתו עם בני חבורה‏‎ Seine Seele sei bei denen der Gemeinschaft,
‎‏יושבי גנים משיבי‏‎ Bewohner der Gärten, die den Kampf
‎‏מלחמה שערה אמן‏‎ zurücktreiben zum Tor. Amen.
‎‏מהרה׃‏‎ 10 Geschwind!

Kommentar

Oberer Rahmen Mitte: Darstellung einer eingetieften, gegürteten Lilie, darunter ein großer Punkt.
Zeile 1: Das "hasaken" von R&R ist insofern fraglich, als die Attribute "na'im" und "nechmad" in Zeile 3 geradezu ausschließlich für jüngere Männer oder Knaben gebräuchlich sind. Hier sind die Epitheta möglicherweise seiner Funktion als Vorbeter (Kantor) verdankt, wie auch weiter unten die seltenen Formulierungen der letzten Zeilen.
Zl. 2 letztes, Zl. 3 erstes Wort: Hiob 1,1.8
Letztes Wort Zeile 8 und ersten beiden Worte Zeile 9: Jesaja 28,6b
Zln. 7-10: Außergewöhnlicher Segenswunsch, wie überhaupt die Inschrift betont individuell gestaltet ist.
Vater von Juta (Nr. 1005), die nur fünf Jahre nach ihm starb (1319).

Datum: Tag 2, 3. Schwat 5074 = Montag, 21. Januar 1314

R&R: 551


Beschreibung

Maße 54,5 x 68,5 x 12,9 cm
Material roter Sandstein - Schichtung verläuft parallel zur Vorderseite - mittlere Körnung (0,2-0,63 mm) - mehrere, tonige Einschlüsse (Größe in mm: -30)
Beschreibung Rechteckige Stele. Eingetieftes Schriftfeld mit zweifachem Segmentbogenabschluss. Das rahmende Profil besteht aus einer steilen Fase. Umlaufender Rand. Symbol/Ornament mittig auf dem oberen Rand.

Quellen / Sekundärliteratur

Rosenthal, Julius; Rothschild, Samson; Kaufmann, David: Die Epitaphien des alten israelitischen Friedhofs zu Worms (unveröff. Mskr., Vorwort von Julius Goldschmidt), , Nr. 551

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Worms, wrm-1006
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=wrm-1006
(letzte Änderungen - 2015-09-03 00:53)

 

Steinheim-Institut
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