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Schmalkalden 159 Inschriften (1600~1650-1939)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID smk-1
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Schmalkalden, smk-1: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?smk-1

Name

Channa Lea Brendlen bat Naftali ⚭ Mosche ben Jizchak [nach 1600 / vor 1650]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏מרת חנה‏‎ Frau Channa
‎‏לאה ברענדלין‏‎ Lea Brendlen,
‎‏בת ה״ר נפתלי ז״ל‏‎ Tochter des geehrten Naftali, sein Andenken zum Segen,
‎‏אשת משה מ׳ מ׳‏‎ Gattin des Mosche ...,
‎‏בן ה״ר יצחק ז״ל‏‎ 5 Sohn des geehrten Jizchak, sein Andenken zum Segen,
‎‏יום ה׳ י״ג אייר‏‎ Tag 5, 13. Ijar
‎‏לס[...] לפ״ק‏‎ ... der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Aufgrund der Gestaltung des Grabmals handelt es sich sicherlich um eines der ältesten erhaltenen Grabsteine des Friedhofs aus dem 17. Jahrhundert. Ungewöhnlich sind die Abbildungen auf der Rückseite des Grabsteins, deren Bedeutung unklar bleibt. Handelt es sich vielleicht um Übungen eines Steinmetzes?
Zl 7: Hier wird vielleicht auf die Omer-Zählung zwischen Pessach und Schawuoth verwiesen, der 13. Ijar fällt auf den 28. Tag dieser Zählung.
Abkürzung Die Abkürzung hinter dem Gattennamen, etwa "M.M.", bleibt unklar. Möglicherweise handelt es sich um einen Ortsnamen ("aus M."), allerdings wäre dann die Platzierung vor dem Vatersnamen ungewöhnlich.

Beschreibung

Maße H: 95 cm B: 71 cm T: 14 cm
Material Sandstein
Lage Grabmal vom alten Friedhof, neu aufgestellt, 7. Reihe, 1. Grabstein von rechts (nach Osten)
Beschreibung Kleine Stele mit Rundbogenabschluss. Auf der Oberkante befinden sich Vertiefungen und Rest eines Eisenankers, so dass man auf einen Aufsatz (Dach?) schließen kann. Auf der Rückseite des Grabmals sieben eingravierte Symbole, deren Bedeutung bisher noch unklar ist.
Schrift vertieft
Zustand 1996 Das Grabmal wurde neu aufgestellt, der untere Teil (halbe Höhe letzte Zeile) fehlt. Oberflächenparallele Abschalungen, besonders im unteren Bereich; die Inschrift ist nicht mehr vollständig erhalten.
2010 Unverändert.

Quellen / Sekundärliteratur

Günther, Dagmar, Wieland Otto und Ute Simon: Der jüdische Friedhof Schmalkalden. Dokumentation. Erfurt / Schmalkalden 1995-1997, Objekt-Nr. 107.

Fotografien

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Bert Sommer

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Schmalkalden, smk-1
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=smk-1
(letzte Änderungen - 2014-01-22 14:11)

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Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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