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Blieskastel 251 Inschriften (1718-1965)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID sb3-55
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-55: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?sb3-55

Name

Meir ben Salman aus Metz [11.03.1788]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏האלוף היקר והנעלה כמר‏‎ der Vornehme, der Teure und der Erhabene, der geehrte Herr
‎‏מאיר בן כ״מ זלמן ממעץ‏‎ Meir, Sohn des geehrten Herrn Salman aus Metz,
‎‏אשר כל מעשיהו ...‏‎ welcher all seine Taten ...
‎‏מנעוריו לעסוק במצות ה׳‏‎ 5 von Jugend auf sich zu beschäftigen mit den Geboten des Ewigen,
‎‏... ביתו הי׳ פתוח לרוחה‏‎ ... ›sein Haus war weit geöffnet‹,
‎‏לענים ולא(ב)יונים ידו פתוחה‏‎ den Armen und Bedürftigen war seine Hand geöffnet,
‎‏והי׳ [...] משאו ומתנו‏‎ und er war ..., ›sein Handel und Wandel
‎‏הי׳ באמונה נפטר בשם טוב‏‎ war in Treue‹, verschieden ›mit gutem Namen‹
‎‏ונקבר ביום ג׳ ב׳ אדאר ש׳ תקמ״ח(?)‏‎ 10 und begraben am Tag 3, 2. des Zweiten Adar 548.
‎‏[...] עם נשמת אי״ו ש״ר‏‎ ... mit den Seelen von Awraham, Jizchak und Jaakow, Sara, Riwka
‎‏[־־־]‏‎ [---]

 

 Zl 6: Av 1,5  Zl 8f: bShab 31a | Zl 9: bBer 17a

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Dienstag, 11.03.1788 ;
Das Grabmal ist wunderschön gestaltet, die hebräischen Buchstaben jedoch sind bei genauerem Hinsehen unregelmäßig, fehlen auch teilweise, dazu kommen einige Abkürzungen, was auf die Unerfahrenheit des Steinmetzen deutet und zusammen mit der Verwitterung die Lesung stark erschwert. Es konnte nicht alles entziffert werden. Auch die Bedeutung der im Giebel abgebildeten Taube ist nicht sicher. Handelt es sich hier um ein Namenssymbol?
Zl 4: Die Lesung des Vatersnamens ist nicht ganz sicher.
Zl 11: Hier ist der übliche abgekürzte Schlußsegen zu erwarten: "Seine Seele sein eingebunden in das Bündel des Lebens".
Zl 12: Die Fortsetzung lautete sicher "... Rachel und Lea, die im Garten Eden sind, Amen Sela".

Beschreibung

Schrift vertieft
Symbol Taube
Zustand Verwitterung leicht; Beschädigung leicht
Das Grabmal ist eingesunken, mindestens eine Zeile ist im Boden verborgen.

Quellen / Sekundärliteratur

Jörg A. Künzer: Einwohnerbuch Blieskastel mit den Ortsteilen Alschbach und Lautzkirchen, 1650-1905 (Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde .V., 63. Sonderband), Saarbrücken 2016, Teilband 1, S. 245-447: "Der jüdische Friedhof in Blieskastel", hier S. 257, Nr. 025.

Fotografien

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Ingeborg Knigge

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-55
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=sb3-55
(letzte Änderungen - 2015-02-05 16:59)

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Inschriften des Jahres 1788

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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