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Blieskastel 251 Inschriften (1718-1965)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID sb3-1
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-1: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?sb3-1

Name

Akiwa Hirsch ben Salman SeGaL (Jakob Hirsch/Jakob Meyer) [31.01.1814]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏איש תם וישר ה״ה כמר‏‎ ›ein lauterer und aufrechter Mann‹, es ist der geehrte Herr
‎‏עקיבא הירש בן כהר״ר‏‎ Akiwa Hirsch, Sohn des geehrten Meisters, Herrn
‎‏זלמן סג״ל מהומבורג‏‎ Salman SeGaL aus Homburg,
‎‏הלך לעולמו ביום יו״ד‏‎ 5 ›er ging hin in seine Welt‹ am zehnten Tag des
‎‏שבט תקע״ד לפ״ק‏‎ Schwat 574 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Ijob 1,8  Zl 5: Koh 12,5

Kommentar

Datierung Gestorben Montag, 31.01.1814

Beschreibung

Symbol Levitenkanne

Zur Person

Jakob Hirsch, auch Jakob Meyer genannt, war am 20. Januar 1776 in Odenbach am Glan geboren worden als Sohn des "Judenoberschultheißen" Salomon Meyer Levi, des Vorstehers der Landjudenschaft des Fürstentums Pfalz-Zweibrücken, und seiner Frau Bräunle Isaak. Er zählte zur Gemeinde Homburg und nahm 1808 den Familinenamen Hirsch an. Verheiratet war er mit der aus Winnweiler (?) stammenden Regina Huberwald. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor: Der 1805 geborene Isaak und der 1807 geborene David. Laut Sterberegister starb Jakob Hirsch am 1. Februar 1814 in Homburg und wurde in Blieskastel begraben.

Zur Familie

Vater: Salomon Meyer Levi (sb3-0023)
Schwiegertochter: Babette Hirsch geb. Levy (Jüdischer Friedhof Homburg, hos-0009), Gattin von Isaak Hirsch
Schwiegertochter: Sarah Hirsch geb. Stiefel (Jüdischer Friedhof Homburg, hos-0155), Gattin von David Hirsch

Quellen / Sekundärliteratur

Dieter Blinn: "Salomon Meyer Levi. Letzter Judenoberschultheiß des Fürstentums Pfalz-Zweibrücken", in: Jüdische Lebensgeschichten aus der Pfalz. Hrsg. vom Arbeitskreis für neuere jüdische Geschichte in der Pfalz. Speyer 1995, S. 35-53, hier S. 52f. (Stammbaum).
Jörg A. Künzer: Einwohnerbuch Blieskastel mit den Ortsteilen Alschbach und Lautzkirchen, 1650-1905 (Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde .V., 63. Sonderband), Saarbrücken 2016, Teilband 1, S. 245-447: "Der jüdische Friedhof in Blieskastel", hier S. 271, Nr. 043.

Fotografien

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Ingeborg Knigge

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-1
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=sb3-1
(letzte Änderungen - 2015-08-12 10:18)

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Inschriften des Jahres 1814

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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