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Blieskastel 251 Inschriften (1718-1965)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID sb3-229
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-229: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?sb3-229

Name

Gertrude Oppenheimer (Gertraude Oppenheimer geb. Aron) [01.05.1912]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏אשה חשובה‏‎ eine angesehene Frau,
‎‏גערטרודע אפפענהיימער‏‎ Gertrude Oppenheimer,
‎‏מתה י״ד אייר‏‎ gestorben 14. Ijar
‎‏תרע״ב לפ״ק‏‎ 5 672 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה ׃‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
Hier ruht in Gott
Gertraude
Oppenheimer
geb. Aron, 10
geb. 23. Nov. 1827,
gest. 1. Mai 1912.

Kommentar

Datierung Geboren 23.11.1827; gestorben Mittwoch, 01.05.1912
Zl 3: Der Name wurde entstprechend deutscher Orthographie geschrieben.

Beschreibung

Lage R R 1 Nr. 1
Ornament gestalterische Verzierung

Zur Person

Gertrude/Gertraude Aron, auch Gotton Aron, stammte aus Puttelange, wo sie laut den Registern am 22. November 1826 geboren worden war als Tochter von Isaac Aron und Theresia geb. Gougenheim, und war verheiratet mit dem Blieskasteler Schlosser und Eisenhändler Süsel (Simon Israel) Oppenheimer, der 1908 in Blieskastel gestorben war (ein Grabstein hat sich nicht erhalten.
Das Ehepaar hatte drei Kinder: Die 1852 geborene Ida heiratete 1875 Isaak Levy. Die 1855 geborene Camille heiratete den Bäcker Ferdinand Haas aus Neunkirchen und starb 1938 in Neustadt an der Weinstraße: Das Altersheim, in dem sie gelebt hatte, wurde am 10.November 1938 von SS-Leuten in Brand gesteckt, wobei sie und eine weitere Bewohnerin den Tod fanden. Der 1859 geborene Sohn Ernst starb 1876 und liegt in Blieskastel begraben.

Zur Familie

Schwiegervater: Samuel Oppenheimer (sb3-0170)
Sohn: Ernst Oppenheimer (sb3-0155)

Quellen / Sekundärliteratur

Jörg Künzer und Kurt Legrum: Die Shoah der jüdischen Bürger aus Blieskastel und deren Angehörigen, in: Saarpfalz. Blätter für Geschichte und Volkskunde, Nr. 128 (2016/1), S. 30-55, hier S. 46f.
Jörg A. Künzer: Einwohnerbuch Blieskastel mit den Ortsteilen Alschbach und Lautzkirchen, 1650-1905 (Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde .V., 63. Sonderband), Saarbrücken 2016, Teilband 1, S. 245-447: "Der jüdische Friedhof in Blieskastel", hier S. 408, Nr. 187.

Fotografien

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Ingeborg Knigge

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1999-2000
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-229
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=sb3-229
(letzte Änderungen - 2015-08-13 10:15)

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Inschriften des Jahres 1912

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
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