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Blieskastel 251 Inschriften (1718-1965)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID sb3-153
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-153: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?sb3-153

Name

Uri ben Jehuda Halevi (Jakob Ullmann) [31.03.1875]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏איש תם וישר‏‎ ›ein lauterer und aufrechter Mann‹,
‎‏הלך תמים ופעל‏‎ ›er wandelte in Lauterkeit und wirkte
‎‏צדיק ירא אלהיו‏‎ Wohl‹, seinen Gott ehrfürchtend
‎‏כל ימיו צדיק‏‎ 5 all seine Tage, ›ein Gerechter,
‎‏באמונתו חיה ה״ה‏‎ der in seinem Glauben lebte‹, es ist
‎‏אורי בן כ״ה יהודה‏‎ Uri, Sohn des geehrten Herrn Jehuda
‎‏הלוי נפטר ביום ד׳‏‎ Halevi, verschieden am Tag 4,
‎‏כ״ד אדר שני‏‎ 24. des zweiten Adar,
‎‏ונקבר בערב ש״ק‏‎ 10 und begraben am Rüsttag des heiligen Schabbat,
‎‏כ״ו אדר שני‏‎ 26. des zweiten Adar
‎‏תרל״ה לפ״ק‏‎ 635 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
Hier ruht
Jakob Ullmann 15
gest. 20. März 1875.
in seinem 71 Lebensjahr
F.S.A.

 

 Zl 2: Ijob 1,8  Zl 3f: Ps 15,2  Zl 5f: Hab 2,4

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 31.03.1875 ; begraben am übernächsten Tag
Unklar ist, weshalb das Datum im deutschen Text um elf Tage vom Datum nach dem jüdischen Kalender im hebräischen Text abweicht. Den Registern kann man entnehmen, dass das jüdische Datum das richtige ist. Möglicherweise wurde das datum aus dem jüdischen Kalender versehentlich in den Julianischen statt in den Gregorianischen Kalender umgerechnet.

Beschreibung

Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung

Zur Person

Der am 30. April 1804 in Flonheim geborene Dienstknecht, Handelsmann und Rindviehhändler Jakob Ullmann war ein Sohn von David und Martha Ullmann und verheiratet mit Adele geb. Oppenheimer. Laut den Registern starb er am 31. März 1875 in Blieskastel.

Zur Familie

Gattin: Adele Ullmann geb. Oppenheimer (sb3-0180)
Sohn: Salomon Ullmann (sb3-0247)

Quellen / Sekundärliteratur

Jörg A. Künzer: Einwohnerbuch Blieskastel mit den Ortsteilen Alschbach und Lautzkirchen, 1650-1905 (Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde .V., 63. Sonderband), Saarbrücken 2016, Teilband 1, S. 245-447: "Der jüdische Friedhof in Blieskastel", hier S. 353, Nr. 130.

Fotografien

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Ingeborg Knigge

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Blieskastel, sb3-153
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=sb3-153
(letzte Änderungen - 2015-08-12 16:49)

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Inschriften des Jahres 1875

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
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