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Oranienburg 92 inscriptions (1815-1934)

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TEI P5

Projekt

Die vorliegende Dokumentation des jüdischen Friedhofs Oranienburg geht auf eine 1993 eingereichte Seminararbeit zurück, die für das im Sommersemester 1990 durchgeführte Proseminar "Tod und Begräbnis im aschkenasischen Judentum" bei Professor Dr. Michael Brocke im Institut für Judaistik an der Freien Universität Berlin erarbeitet wurde.

Lage

Der Friedhof liegt in Oranienburg an der Kremmener Straße.

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Anlage

Der Friedhof ist mit einer ca. zwei Meter hohen Mauer aus gelben Ziegelsteinen umgeben. An der Nordseite des Friedhofs steht ein Torhaus zur Kremmener Straße hin. Das ebenfalls aus gelben Ziegeln erbaute Haus trägt oberhalb der beiden verschlossenen Tore zwischen zwei Davidsternen die Aufschrift "Jüdischer Friedhof". Es ist ca. sechs Meter lang, vier Meter breit und sechs Meter hoch. Als Eingang zum Friedhof dient eine schmiedeeiserne Pforte rechts vom Torhaus. Die Länge des Friedhofs beträgt etwa 45 Meter. An der Ostseite ist er 22 und an der Westseite 14 Meter breit.

Die Friedhofsmauer und Teile des Friedhofs sind mit Efeu überwachsen, daneben gibt es einige Hecken und mehrere Eichen. Vor der ersten Grabreihe befindet sich ein Weg. Der Friedhof steht unter Denkmalschutz und wird von der Stadt Oranienburg gepflegt.

Auf dem Friedhof verlaufen fünf Grabreihen nahezu parallel zueinander. Das Grab des Kindes Albert Isaack (Grabstein Nr. 0001) findet sich als einziges nördlich des Friedhofweges. Insgesamt befinden sich 92 Gräber mit Grabsteinen bzw. Grab-Einfriedungen auf dem Friedhof. Weitere elf Grabhügel liegen auf dem Gräberfeld ohne Steine oder Einfriedungen. (Diese in der Dokumentation unberücksichtigten Hügel liegen in der Reihe II zwischen den Gräbern 2 und 3, 6 und 7, 7 und 8; in der Reihe III zwischen den Gräbern 20 und 21, 23 und 24; in der Reihe IV zwischen den Gräbern 9 und 10, 11 und 12; in der Reihe V zwischen den Gräbern 2 und 3, 6 und 7; zwei Grabhügel liegen vor dem Grab V.1).

Geschichte

Der älteste erhaltene Grabstein aus dem Jahr 1815 trägt die hebräische Aufschrift "Erstes Grabmal", der Friedhof wurde demnach im Jahr 1815 angelegt. In den 1960er Jahren wurde das Gelände im Auftrag der Stadt aufgeräumt, 1988/89 wurde der Friedhof erneut instandgesetzt, umgekippte Grabsteine wurden aufgerichtet, gebrochene Steine verdübelt und geklebt.

Edition

Bernd Körte-Braun, Miriam A. Dytman; für epidat bearbeitet von Nathanja Hüttenmeister

Fotografie

Bernd Körte-Braun (1993)

Zitation der digitalen Edition

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Oranienburg (1815-1934 / 92 Einträge)
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ora

 

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