logo epidat: epigraphische Datenbank

Titz-Müntz 26 inscriptions (1819-1929)

information   inscriptions   map   indices   Download
Inv.-Nr.:
year:
  «    [1/26]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Personalia Quellen Foto

epidat - epigraphische Datenbank

ID mtz-15
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Titz-Müntz, mtz-15: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?mtz-15

Disclaimer

Warnung / warning

Bitte beachten / Please keep in mind:

Dieser Bestand ist noch nicht offiziell freigeschaltet. Texte, Bilder und Forschungsdaten dürfen weder zitiert noch verbreitet werden !

This file has not been released yet. It is not allowed to quote or to distribute its texts, images and research data !

Name

Markus Jandoff [24.11.1819]          

Diplomatische Transkription

‎‏[־־־]‏‎
Ruhestätte
von
Markus Jandoff
5 gest. d. 24. Nov. 1819
Friede seiner Asche

Kommentar

Datierung Gestorben 24.11.1819
Dieser Grabstein muss erneuert worden sein, 1819 hatten sich deutsche Inschriften noch nicht bis zu kleinen Landfriedhöfen und auf die Vorderseite der Grabmale verbreitet. Vermutlich wurden die Steine der Familie Jandoff irgendwann durch neue modernere ersetzt.
Namenskunde Der Name Jandoff stammt vom hebräischen Namen "Jomtov" (="Feiertag"), ein Name, der gerne an Jungen vergeben wurde, die an einem der hohen Feiertage auf die Welt gekommen waren.

Beschreibung

Maße H: 83 B: 64 T: 15 cm
Zustand 1986 Das Bruchstück eines Grabsteins lehnt an der Friedhofsmauer, der gesamte obere Teil und die rechte untere Ecke fehlen. Eine paar Zeilen hebräischer Schrift sind zu erkennen.
2018 Das Fragment ist nicht mehr vorhanden.

Zur Person

Der Lehrer Markus Seligmann Jandoff stammte aus Ansbach in Bayern. Er war verheiratet mit Sophia geb. Michels aus Bonn. Sie hatten fünf Kinder: Rebecca (1808-1887), Joseph (geb. 1810), Sara (1812-1892), Sophia (1815-1817) und Lazarus (1818-1819).

Zur Familie

Ehefrau: Sophia Jandoff (Grabstein Nr. mtz-0013)
Tochter: Rebecca Jandoff (Grabstein Nr. mtz-0014)

Quellen / Sekundärliteratur

Hermann-Josef Paulißen, Geschichte der Juden in Rödingen, Müntz und Boslar und ihre Friedhöfe, Nr. 20. (Dieser Grabstein ist eines der acht Grabmale, die im Juni 1986 von der AG der Gemeinschaftshauptschule entdeckt wurden.)
Dieter Peters, Land zwischen Rhein und Maas, S. 222, Nr. 1 ("Markus Dandoff").
Klaus H. Schulte, Dokumentation zur Geschichte der Juden am linken Niederrhein seit dem 17. Jahrhundert, S. 310f. (nicht vorhanden).

Fotografien

  »  
top of the page

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Titz-Müntz, mtz-15
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=mtz-15
(last modified - )

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1819

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=mtz-15
letztes update: | licensed under a Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis