logo epidat: epigraphische Datenbank

Mülheim an der Ruhr 695 Inschriften (1725-2013)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [280/695]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID mlh-5711
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Mülheim an der Ruhr, mlh-5711: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?mlh-5711

Name

Salomon Gottschalk [19.12.1931]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier sind begraben
 Rechte Seite
Salomon Gottschalk
‎‏זצ״ל‏‎ Das Andenken des Gerechten zum Segen
‎‏איש תם וישר‏‎ ›Ein lauterer und aufrechter Mann‹
geb. 7. Januar 1863 5
gest. 19. Dezember 1931
10. Tebeth 5692
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 4: Ijob 1,8

Kommentar

Datierung Geboren 07.01.1863; gestorben Samstag abend, 19.12.1931
Doppelstein, die linke Seite blieb unbeschriftet.

Beschreibung

Maße H: 82 B: 100 T: 15; Sockel: H: 30 B: 108 T: 18
Lage G 11
Beschreibung Doppelgrabstein mit Sockel
Symbol Davidstern
Steinmetz Klages
Zustand 1985 Am 12.3.1985 stand der Stein, am 22.4.1985 lag er.

Zur Person

Der in Bauchem bei Geilenkirchen geborene Kaufmann Salomon Gottschalk war verheiratet mit der 1859 geborenen Lina geb. Steinthal. Lina Gottschalk verzog 1934 nach Mannheim.
Möglicherweise war der 1892 in Bauchem geborene Heinrich Gottschalk, der als Musketier und Unteroffizier im 2. Maschinengewehr Infanterie-Regiment 16 am Ersten Weltkrieg teilnahm, am 11. April 1918 fiel und auf der Kriegsgräberstätte im Mainzer Hauptfriedhof (Block 65, Reihe 9, Grab 26) ruht, ein Sohn von Salomon Gottschalk. Sein Name ist auch auf der Gedenktafel für die Mülheimer jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs verewigt, die heute in der Synagoge in Duisburg hängt.
Der am 24. April 1896 geborene Sohn Alfred war mit Grete geb. Katz verheiratet. 1935 emigrierte das Paar nach Frankreich und lebte in Paris, wo Alfred 1958 starb.

Quellen / Sekundärliteratur

Sta Mülheim an der Ruhr, Sterberegister Mülheim 1931, Teil IV (1196/1/144), Nr. 1166.
Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge (www.volksbund.de) - Gräbersuche: Heinrich Gottschalk (18.09.2013).
Barbara Kaufhold: Jüdisches Leben in Mülheim an der Ruhr, hrsg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Essen 2004, S. 245f.
Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen 1914-1918. Ein Gedenkbuch, hrsg. vom Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten, Berlin 1932, S. 290.
Barbara Kaufhold, Juden in Mülheim an der Ruhr, Essen 2004, Liste der Bestatteten (S. 280-291), S. 284: "Gottschalk, Salomon".

Fotografien

  «    »  

Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut

heutiges Foto
1985
recto

Nathanja Hüttenmeister, Anna Martin

heutiges Foto
2013-09-23
recto
heutiges Foto
2013-09-23
Detail
heutiges Foto
2013-09-23
Steinmetz
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Mülheim an der Ruhr, mlh-5711
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=mlh-5711
(letzte Änderungen - 2014-08-21 13:50)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1931

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

Förderer

RiR - Relationen im Raum


 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=mlh-5711
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis