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Mülheim an der Ruhr 695 Inschriften (1725-2013)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID mlh-5232
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Mülheim an der Ruhr, mlh-5232: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?mlh-5232

Name

Julius Meyer [04.02.1925]
Auguste Meyer geb. Isaack          

Diplomatische Transkription

[...] [...]er
[....] - [....]
[...] [...]
[geb]. I[saak?]
5 [....] - [....]

Kommentar

Datierung Julius Meyer: Gestorben 04.02.1925 ; (s.u.)
Doppelgrabmal mit fünfzeiliger deutscher Inschrift, die in Metallbuchstaben aufgesetzt war, die heute fehlen.
Die erste Zeile enthielt den Namen des Mannes aus einem Vornamen mit etwa fünf Buchstaben und einem Nachnamen mit ebenfalls fünf Buchstaben, der auf "er" endete, gefolgt von einer Zeile mit den Lebensjahren. Am Wahrscheinlichsten ist hier der in Mülheim sehr häufige Name Meyer. In der dritten Zeile stand der Name der Gattin, gefolgt von einer Zeile mit ihrem Geburtsnamen, der mit dem Buchstaben "I" begann, aufgrund der erhaltenen Dübellöcher vermutlich "Isaac" oder "Isaak". In der letzten Zeile standen ihre Lebensjahre.
Aufgrund der Lage des Grabsteins starb der Gatte vermutlich zwischen August 1924 und Februar 1925.
Damit kann es sich nur um die Grabstätte des am 4. Februar 1925 gestorbenen Julius Meyer und seiner Frau Auguste geb. Isaack handeln.
Aufgrund der Lage des Grabsteins starb der Gatte vermutlich zwischen August 1924 und Februar 1925.

Beschreibung

Lage B 32
Beschreibung Doppelgrabstein mit Sockel und doppelter Grabeinfassung
Steinmetz John u. Noll, Essen, Tel. 4711
Zustand 1985 Aufgesetzte Metallbuchstaben fehlen.

Zur Person

Der Viehhändler Julius Meyer, der am 8. Juni 1861 in Mülheim geboren worden war, war verheiratet mit Auguste geb. Isaack. Er starb am 4. Februar 1925, seinen Tod meldete der Privatbankdirektor Martin Meyer, sicher sein Sohn.
Der am 12.01.1890 in Mülheim geborene Martin Meyer emigrierte 1939 mit seiner am 9.12.1891 geborenen Fau Hedwig geb. Kaufmann und der 1922 geborenen Tochter Ursula nach Luxemburg, doch die Familie wurde 1943 zunächst nach Theresienstadt und dann 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Ein in New York lebender Neffe füllte 1978 Gedenkblätter der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad VaShem für seine Verwandten aus.

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Hedwig Mayer ─ ‎‏יד ושם‏‎ Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, 374280
Hedwig Meyer ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 927615
Martin Mayer ─ ‎‏יד ושם‏‎ Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, 687938

Quellen / Sekundärliteratur

Sta Mülheim an der Ruhr, Sterberegister Mülheim 1925 Teil I (1196/1/116), Nr. 126 (Julius Meyer).
Barbara Kaufhold: Jüdisches Leben in Mülheim an der Ruhr, hrsg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Essen 2004, S. 260f. (Martin, Hedwig und Ursula Meyer).
Barbara Kaufhold, Juden in Mülheim an der Ruhr, Essen 2004, Liste der Bestatteten (S. 280-291), S. 291: "Ohne Namen und Daten".

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(letzte Änderungen - 2014-09-17 12:07)

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