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Brilon-Madfeld 39 Inschriften (1759-1918)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID mad-1
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Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Brilon-Madfeld, mad-1: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?mad-1

Name

H... bat Chajim ⚭ Mendel Madfeld [27.05.1759]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[...]‏‎ [...]
‎‏אשה‏‎ eine
‎‏[ח]שובה מרת ה[...]‏‎ angesehene Frau, Frau H...,
‎‏בת חיים ז״ל אשת כ״ה‏‎ Tochter des Chajim, sein Andenken zum Segen, Gattin des geehrten Herrn
‎‏מענדל מאטפעלד‏‎ 5 Mendel Madfeld,
‎‏נפטר ונקבר ביום א׳ ער״ח‏‎ verschieden und begraben am Tag 1, Vorabend des Neumonds
‎‏סיון תקי״ט לפ״ק תנצב״ה‏‎ Sivan 519 der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
‎‏עש״צ וצדקניות שבגן‏‎ mit den übrigen gerechten Männern und Frauen, welche sind im Garten
‎‏עדן אמן סלה‏‎ Eden, Amen Sela
‎‏זאת נדבת בנה כ״ה‏‎ 10 Dies ist eine Spende ihres Sohnes, des geehrten Herrn
‎‏חיים קארבאך‏‎ Chajim Korbach

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Sonntag, 27.05.1759 ;
Selten findet man in den hebräischen Inschriften Widmungsinschriften wie hier des Sohnes, der den Stein setzen ließ.
Zl 5: Madfeld, etwa, matfeld geschrieben.
Zl 6a: Männliche statt weibliche Formen, evtl. sind Abkürzungszeichen nicht mehr zu erkennen.

Beschreibung

Maße H: 60 B: 54 T: 10
Material Kalkstein
Zustand 1991 Leichte Beschädigungen, vor allem am oberen Abschluß. Vermutlich fehlt die erste Zeile mit der üblichen Einleitungsformel.

Zur Person

Der Gatte Mendel Madfeld ist vermutlich identisch mit Mendel Jacob aus der Herrschaft Padberg, der 1737 einen für den Ort Thülen ausgestellten Geleitbrief vorlegte, mit der Angabe, daß die Dorfschaft Thülen ihn nicht eingelassen habe und er daher gezwungen war, sich einen anderen Ort, Madfeld, zu suchen. 1738 lebte er mit Frau, sechs Söhnen und einem Knecht aus der Pfalz, der auch als Schulmeister diente, in einem Haushalt und betätigte sich als Händler und Schlachter (Hesse, S. 145f., s.u.).

Quellen / Sekundärliteratur

Ursula Hesse: Jüdisches Leben in Alme, Altenbüren, Brilon, Madfeld, Messinghausen, Rösenbeck, Thülen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, mit Bild-Textdokumenten u.a. zu den jüdischen Friedhöfen, Brilon 1991; darin: "9c) Jüdischer Friedhof in Madfeld", S. 336-375, hier S. 339.

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Brilon-Madfeld, mad-1
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=mad-1
(letzte Änderungen - 2015-01-05 14:27)

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