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Linnich 30 inscriptions (1821-1938)

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Namen

Chava bat Jizchak ⚭ Jeschajahu Halevi [01.10.1821]
Jeschajahu ben Mordechai Halevi [23.12.1821]          

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Edition und Übersetzung

 Rechte Seite
‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏[ה]איש הישר בנדיבים‏‎ der aufrechte Mann inmitten der Wohltäter,
‎‏[ה]לך בדרך טובים צדיק וישר‏‎ ›er ging den Weg der Guten‹ , ›gerecht und aufrecht‹ ,
‎‏[ב]ה׳ דבק נפשו גופו יישן ארצה‏‎ am Ewigen haftete seine Seele, sein Leib ruhe in der Erde
‎‏ונשמתו לגן עדן נרצה ה״ה הר״ר‏‎ 5 und seine Seele sei im Garten Eden willkommen, es ist der Meister, Herr
‎‏ישיעי׳ בן ה׳ מרדכי הלוי מקערנ׳‏‎ Jeschajahu, Sohn des Herrn Mordechai Halevi aus Körren-
‎‏ציך נפטר ונקבר ביום א׳ כ״ט כסל׳‏‎ zig, verschieden und begraben am Tag 1, 29. Kislev
‎‏תקפ״ב לפ׳ ותעמוד לקץ הימין‏‎ 582 der Zählung. ›Und er wird auferstehen zum Ende der Tage‹
‎‏[ונשמתו] תהא צרורה בצ׳ הח׳‏‎ und seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Linke Seite
‎‏פ״נ‏‎ 10 Hier ist begraben
‎‏אשת חיל צדקה עשתה‏‎ ›eine tüchtige Gattin‹ , Wohltätigkeit erwies sie
‎‏כאביגיל צנועה היתה בדבור׳‏‎ wie Awigail, züchtig war sie in ihrem Reden,
‎‏מעשיה היו נעימה עלתה‏‎ ihre Taten waren anmutsvoll, es stieg empor
‎‏נשמתה למרומה חוה בת כ״ה‏‎ ihre Seele zu ihrer Höhe, Chava, Tochter des geehrten Herrn
‎‏יצחק אשת הר״ר ישיעי׳ הלוי‏‎ 15 Jizchak, Gattin des Meisters, Herrn Jeschajahu Halevi,
‎‏הולכת לעולמה ונפטרת ונקב׳‏‎ ›sie ging hin in ihre Welt‹ und verschied und wurde begraben
‎‏ביום ב׳ ה׳ תשרי תקפ״ב לפ״ק‏‎ am Tag 2, 5. Tischri 582 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: Spr 2,20 | Zl 3: Dtn 34,4  Zl 8: nach Daniel 12,13  Zl 11: Spr 31,10  Zl 16: Koh 12,5

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Kommentar

Datierung Chava: Gestorben und begraben Montag, 01.10.1821 ;
Jeschajahu: Gestorben und begraben Sonntag, 23.12.1821 ;

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Stilmittel


Reim Rechts: Reim auf -wim in Zln 2-3 und auf -rza in Zln 4-5 (aabbcc); links: Reim auf -ail in Zln 2-3, auf -a in Zln 3-5 (auf -ma in Zln 4-5).

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Beschreibung


Beschreibung Doppelgrabmal aus zwei nebeneinander stehenden Stelen mit Flachbogenabschluß, verbunden durch ein mit Zickzacklinie verziertes Band zwischen den Stelen, das in einem heute zerstörten Medaillon endet, welches ursprünglich vielleicht eine Rosette oder das Abstammungssymbol der Levitenkanne trug.
Ornament gestalterische Verzierung, insbesondere Zickzacklinie
Zustand Das Grabmal ist stark verwittert und weist starke Beschädigungen an den Rändern und oberen Abschlüssen auf.

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Zur Familie


Söhne: Jizchak ben Jeschajahu Halevi (Grabstein Nr. lin-0002); Mayer Marx (Grabstein Nr. lin-0004)

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Quellen / Sekundärliteratur



Nicht bei Peters.

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Fotografien

 »

Nathanja Hüttenmeister

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Linnich, lin-1
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=lin-1
(last modified - 2009-11-30 17:39)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

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