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Immenrode 24 Inschriften (1862-1898)

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Inv.-Nr.:
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epidat - epigraphische Datenbank

ID imr-16
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Immenrode, imr-16: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?imr-16

Name


Mosche Secharja ben Jehuda (Mendel Heilbrun) [08.05.1887]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

Hier ruht in Gott
mein inniggeliebter Gatte,
unser theurer unvergeßlicher
Vater, Groß- u. Schwiegervater
der Pferdehändler 5
Mendel Heilbrun,
geb. im November 1812,
gest. 8. Mai 1887.
Friede seiner Asche!
 Rückseite
‎‏פ״נ‏‎ 10 Hier ist begraben
‎‏איש תם וישר הלך תמים‏‎ ›ein lauterer und aufrechter Mann‹, ›er wandelte in Lauterkeit
‎‏ופעל צדק ירא אלהיו כל ימיו‏‎ und wirkte Wohl‹, seinen Gott ehrfürchtend all seine Tage,
‎‏צדיק באמונתו חיה ה״ה היקר‏‎ ›ein Gerechter, der in seinem Glauben lebte,‹ es ist der Teure,
‎‏כה״ר משה זכריה ב״ר יהודה נולד‏‎ der geehrte Meister, Herr Mosche Secharja, Sohn des Herrn Jehuda, geboren
‎‏י״ז כסליו תקע״ג לפ״ק ומת בזקנה‏‎ 15 17. Kislev 573 der kleinen Zählung und gestorben ›betagt
‎‏ושיבה טובה ביום א׳ י״ד אייר‏‎ und in gutem Greisenalter‹ am Tag 1, 14. Ijar
‎‏ונקבר בשם טוב ביום ג׳ ט״ז אייר‏‎ und begraben ›mit gutem Namen‹ am Tag 3, 16. Ijar
‎‏שנת תרמ״ז לפ״ק ׃‏‎ des Jahres 647 der kleinen Zählung.
‎‏׃ תנצב״ה‏‎ :‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 11: Ijob 1,8  Zl 11f: Ps 15,2  Zl 13: Hab 2,4  Zl 15f: Gen 25,8  Zl 17: bBer 17a

Kommentar

Datierung Geboren Samstag, 21.11.1812; gestorben Sonntag, 08.05.1887 ; begraben am übernächsten Tag

Beschreibung

Lage Grabstein Nr. 016 (Neues Gräberfeld, Östliche Reihe, 10. Grabstein von Süden)
Beschreibung Gesockelte, sich leicht nach oben verjüngende Sandsteinstele mit Dreiecksgiebelabschluß, auf den Ecken Akroterien. Die hebräische Schrift war ursprünglich mit schwarzer Farbe ausgelegt.
Zustand 2010: Das Grabmal steht nicht mehr an seinem angestammten Platz und weist leichte Beschädigungen auf. 2012: Das Grabmal wurde gereinigt.

Zur Person

Der Pferdehändler Mendel Heilbrun (Heilbronn) zählte zu den Vorstehern der jüdischen Gemeinde Immenrode und beglaubigte in dieser Funktion 1846 den Vertrag zur lebenslangen Anstellung des Lehrers David Aron Werner. 1855 stellte er einen Antrag auf Materialhandel. 1857 hatte er die Annahme ausstehender Schlachtmitzwagelder von Levi Katz verweigert mit der Aussage, er sei so wenig zu Hause und könne daher dort das Geld nicht lassen.

Quellen / Sekundärliteratur

Thüringisches Staatsarchiv Rudolstadt, Landratsamt Frankenhausen, Nr. 4328 / 10105 (1835/Aufnahme jüd. Religionslehrer): 31.10.1846, 4.3.1848. Kirch- und Schulinspektion Frankenhausen, Nr. 72 / 10117 (1857-1868): 11.10.1857. Landratsamt Frankenhausen, Nr. 2783 / 10110 (1852-1873 Annahme jüd. Religionslehrer) 29.10.1862. Ministerium Rudolstadt, Abteilung Inneres, Nr. 4406 / 10081 (1855), Nr. 4408 / 10082 (1855-99).

Fotografien

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Nathanja Hüttenmeister

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Bettina Bärnighausen, Sondershausen

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Immenrode, imr-16
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=imr-16
(letzte Änderungen - 2012-09-10 14:15)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=imr-16
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