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Immenrode 24 Inschriften (1862-1898)

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ID imr-14
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Immenrode, imr-14: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?imr-14

Name


Tuwja ben Oholiaw (Gustav W[...] Heilbrun) [23.08.1867]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

Hier ruhet in Gott
unser theurer [...]
[...]
Gustav W[...]
Heilbrun 5
geb. [...] 1796
[gest. ...] Aug. 1867
 Rückseite
‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש תם וישר ה״ה היקר‏‎ ›ein lauterer und aufrechter Mann‹, es ist der Teure
‎‏והנכבד כה״ר טוביה ב״ר‏‎ 10 und der Ehrwürdige, der geehrte Meister, Herr Tuwja, Sohn des Herrn
‎‏אהליאב נפטר [...]‏‎ Oholiaw, verschieden (am Ausgang des heiligen Schabbat),
‎‏כ״ד מנחם אב [...] ונקבר [...]‏‎ 24. M(enachem Aw) und begraben (am Tag)
‎‏ב׳ כ״ה בו תרכ״ז לפ״ק‏‎ 2, 25. desselben, 627 der kleinen Zählung.
‎‏׃ תנצב״ה ׃‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 9: Ijob 1,8

Kommentar

Datierung Geboren 1796; gestorben Samstag abend, 23.08.1867 ; begraben am nächsten Tag
Namenskunde Der Name Oholiaw geht auf die Bibel zurück und wird dort nur dreimal genannt: Oholiaw, Sohn des Achisamach aus dem Stamme Dan (Ex 31,6; 36,2; 38,23) war ein Holzschneider, Kunstweber und Buntwirker und steht für die "Kunstsinnigen, in deren Sinn ich Kunst gelegt, daß sie machen alles, was ich dir geboten" (Ex 31,6) (siehe auch Grabstein Nr. imr-0001).

Beschreibung

Lage Grabstein Nr. 014 (Neues Gräberfeld, Östliche Reihe, 8. Grabstein von Süden)
Beschreibung Kleines Grabmal, ursprünglich wahrscheinlich mit hervorkragendem, dachartig gestaltetem Giebel. Das von einem fein eingravierten Rahmen umgebene Schriftfeld auf der Vorderseite schließt rundbogig (vgl. mit Grabstein Nr. imr-0001).
Zustand 2010: Das Grabmal, das bereits Spuren einer früheren Restaurierung zeigt, ist zerbrochen und liegt, ein kleiner Teil der Inschrift fehlt. Insbesondere die deutsche Inschrift ist stark verwittert. 2012: Das Grabmal wurde gereinigt, wieder zusammengefügt und neu aufgestellt.

Zur Person

Gustav Heilbrun ist möglicherweise identisch mit dem 1848 zu einem der Vorsteher der jüdischen Gemeinde Immenrode gewählten Gutkind Heilbronn. 1855/56 wurde er wegen Störung des Gottesdienstes in der Synagoge verklagt.

Quellen / Sekundärliteratur

Thüringisches Staatsarchiv Rudolstadt, Landratsamt Frankenhausen, Nr. 4328 / 10105 (1835/Aufnahme jüd. Religionslehrer): 04.03.1848. Kirch- und Schulinspektion Frankenhausen, Nr. 324 / 10114 (1855-56).

Fotografien

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Bettina Bärnighausen, Sondershausen

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Immenrode, imr-14
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=imr-14
(letzte Änderungen - 2012-09-10 14:15)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=imr-14
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