logo epidat: epigraphische Datenbank

Ingelheim, Friedhof Hugo-Loersch-Straße 145 Inschriften (1840-1932)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [77/145]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID ihl-76
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Ingelheim, Friedhof Hugo-Loersch-Straße, ihl-76: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ihl-76

Name


Jeschaja ben Baruch (Simon Baum) [15.01.1890]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

Hier ruht in Frieden
Simon Baum
geb. 4. Nov. 1837
gest. 15. Jan. 1890.
‎‏פ״נ‏‎ 5 Hier ist begraben
‎‏ישעיה בר ברוך‏‎ Jeschaja, Sohn des Baruch,
‎‏מת ביום ה׳ כ״ג‏‎ gestorben am Tag 5, 23.
‎‏[טבת ונקבר [...]‏‎ Tewet, und begraben [...]
‎‏[...]‏‎ [...]
‎‏תר״נ לפ״ק‏‎ 10 650 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה ׃‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Geboren 04.11.1837; gestorben Mittwoch, 15.01.1890
Unstimmigkeit in der Datumsangabe: Der 15. Januar 1890, der 23. Tewet 650, fiel auf Mittwoch (Tag 4), nicht auf Donnerstag (Tag 5), wie in der Inschrift angegeben.

Beschreibung

Material Rötlicher Sandstein
Beschreibung Hochrechteckige Stele mit vorkragendem, mehrstufigen flachen Abschluss, gekrönt von einem Akroterion und Voluten, vertieftes gekehltes Schriftfeld, vierzackiger Stern zwischen hebräischer und deutscher Schrift.
Schrift vertieft, zentriert. Die Namen in der deutschen Inschrift sind durch größere Buchstaben hervorgehoben.
Ornament gestalterische Verzierung
Zustand Verwitterungen im unteren Bereich des Schriftfelds. Vermutlich fehlt ein Postament.

Zur Person

Simon Baum wurde am 4. November 1837 in Schornsheim geboren als Sohn von Adam Baum und Dorothea, geb. Schlößer. Der Kaufmann war verheiratet mit Regina, geb. Simon aus Groß-Gerau. Er muss vor April 1881 nach Ober-Ingelheim gezogen sein, denn seine zweite Tochter Anna wurde hier am 28. April 1881 geboren und starb im Alter von vier Monaten am 31. August 1881.
Seine erste Tochter, die ledige Emma, geb. 4. Februar 1875 in Schornsheim, verzog laut Einwohnermeldeamt Ober-Ingelheim am 16. Dezember 1936 ins Altersheim nach Frankfurt am Main, Wöhlerstr. 6. Von dort wurde sie deportiert und am 7. September 1942 im KZ Theresienstadt ermordet.

Zur Familie

Bruder: Moses Baum (ihl-0099)
Gattin: Regina Baum geb. Simon (Ingelheim, Jüdischer Friedhof Rotweinstraße, Grabstein Nr. irw-0002)

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Baum, Emma ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 838027

Quellen / Sekundärliteratur

Familienliste, Nr. 17.
Hans-Georg Meyer und Gerd Mentgen: Sie sind mitten unter uns. Zur Geschichte der Juden in Ingelheim. Hrsg. vom Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim e. V. Ingelheim, Kügler 1998, S. 88.

Fotografien

  «    »  

Schlotterbeck, Michael

heutiges Foto
2016-05-14
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Ingelheim, Friedhof Hugo-Loersch-Straße, ihl-76
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ihl-76
(letzte Änderungen - )

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=ihl-76
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis