logo epidat: epigraphische Datenbank

Ingelheim, Friedhof Hugo-Loersch-Straße 145 Inschriften (1840-1932)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [8/145]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID ihl-8
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Ingelheim, Friedhof Hugo-Loersch-Straße, ihl-8: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ihl-8

Name


Jizchak ben Mosche Jaakow Hakohen (Isaak Kahn) [20.08.1844]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש יצחק ב״ר משה‏‎ ein Mann, Jizchak, Sohn des Herrn Mosche
‎‏יעקב הכהן מפה שה‏‎ Jaakow Hakohen von hier, welcher
‎‏לך כל ימיו בדרך‏‎ wandelte all seine Tage den Weg
‎‏הישר וגמל חסד לר‏‎ 5 der Aufrechten und vielen Liebeswerk
‎‏בים ומקבל כל אדם‏‎ erwies und ›jedermann
‎‏בסבר פנים יפות‏‎ freundlich empfing‹,
‎‏נפטר ביום ג׳ ה׳‏‎ verschieden am Tag 3, 5.
‎‏אלול תר״ד‏‎ Elul 604
‎‏[־־־]‏‎ 10 [---]

 

 Zl 6f: Av 1,15

Kommentar

Datierung Gestorben Dienstag, 20.08.1844
Isaak Kahn starb zwei Jahre nach seinem Vater. Der Nachruf wurde teilweise, aber nicht ganz wortgleich übernommen. Vielleicht drückt sich darin aus, dass Isaaks Leben ungücklich verlief.
Zln 3/4 und 6/7: Zeilenübergreifendes Wort.

Beschreibung

Material Sandstein
Beschreibung Hochrechteckige Stele mit geschweiftem Flachbogenabschluss und vertieftem Schriftfeld.
Schrift vertieft, größtenteils rechtsbündig, die Kopfzeile in größeren Buchstaben ist zentriert.
Abkürzungszeichen Tilden als Abkürzungszeichen, halbhoch gesetzte Punkte als Worttrenner.
Zustand Das stellenweise stark verwitterte Grabmal ist eingesunken, mindestens eine Textzeile ist im Boden verborgen.

Zur Person

Isaak, auch Johannes, Kahn wurde am 28. April 1809 in Ober-Ingelheim geboren als zweiter Sohn des Viehhändlers Jakob Kahn aus Ober-Ingelheim und seiner Frau Mariam/Marie Anne, geb. Isaak. Er heiratete am 16. Dezember 1835 in Ober-Ingelheim Sara, geb. Mayer aus Appenheim.
Er war Handelsmann, jedoch anscheinend wenig erfolgreich. Aus einem Brief des Großherzoglich-Hessischen Kreisrates des Kreises Bingen an den Bürgermeister in Ober-Ingelheim vom 12. Juli 1843 geht hervor, dass er an Trunksucht litt und seine Familie nicht ernähren konnte. Er lebte bis zu seinem frühen Tod mit 35 Jahren in Mainz. Seine Frau Sara lebte mit der Tochter Sophie, geb. 30. September 1836 in Ober-Ingelheim, bei ihren Eltern in Mainz und wurde von diesen und ihren Geschwistern unterstützt.

Zur Familie

Vater: Jakob Kahn (ihl-0003)

Quellen / Sekundärliteratur

Familienliste, Nr. 123.
Hans-Georg Meyer und Gerd Mentgen: Sie sind mitten unter uns. Zur Geschichte der Juden in Ingelheim. Hrsg. vom Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim e. V. Ingelheim, Kügler 1998, S. 114, 395, 402.

Fotografien

  «    »  

Schlotterbeck, Michael

heutiges Foto
2016-05-14
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Ingelheim, Friedhof Hugo-Loersch-Straße, ihl-8
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ihl-8
(letzte Änderungen - )

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=ihl-8
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis