logo epidat: epigraphische Datenbank

Halle (Westfalen) 46 Inschriften (1845-1927)

Information   Inschriften   Karte   Indizes   Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
  «    [1/46]    »     »|
Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID hwf-4
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Halle (Westfalen), hwf-4: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hwf-4

Name

Sara bat Menachem ⚭ Mosche Goldstein (Sara Goldstein geb. Weinberg) [13.09.1845]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״[נ]‏‎ Hier ist begraben
‎‏שרה בת כבוד‏‎ Sara, Tochter des geehrten
‎‏מנחם אשת משה‏‎ Menachem, Gattin des Mosche
‎‏גאלדשטיין תהייו‏‎ Goldstein, es betrugen
‎‏כל ימיה שנים‏‎ 5 all ihre Tage zwei
‎‏וחמשים [שנה] והלכה‏‎ und fünfzig Jahre und sie ging ein
‎‏לחיי נצח [..]ם ביום‏‎ ins ewige Leben ... am Tage
‎‏שבת קדש [י]״א אלול‏‎ des heiligen Schabbat, 11. Elul
‎‏בשנת כלינו שנינו‏‎ im Jahr ›"wir verbringen unsere Jahre
‎‏כמו הגה [לפ]״ק‏‎ 10 wie Geschwätz"‹ der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
1843

 

 Zl 9f: Psalm 90,9

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 13.09.1845
Zl 3, 6 und 8: Hier wurde auf den Rahmen geschrieben, da der Platz nicht ausreichte.
Zl 12: Die Jahresangabe stimmt nicht mit dem Sterberegister überein.

Stilmittel

Chronogramm Zl 9 und 10: Das Zitat ergibt in der Gesamtsumme das Jahr 611, in diesem Jahr fiel der 11. Elul allerdings nicht auf einen Schabbat. Laut Sterberegister ist Sara Goldstein 1845 gestorben, also umgerechnet 605, dies stimmt auch mit Tages- und Monatsangaben überein. Die Jahresangabe weicht somit um sechs Jahre vom tatsächlichen Sterbejahr ab. Vermutlich waren die Buchstaben des Zitats gekennzeichnet, dies ist jedoch heute nicht mehr erkennbar. Eines der ‎‏ו‏‎, die jeweils den Zahlenwert sechs haben, war möglicherweise nicht markiert, dann würde die Umrechnung stimmen.

Beschreibung

Schrift Erhaben
Zustand 2016 Das Grabmal ist stark verwittert, oben und an den Seiten sind Teile abgebrochen. Die Inschriftenfläche ist beschädigt und teilweise ausgewaschen, einzelne Buchstaben der Inschrift fehlen.

Zur Person

Sara Goldstein geb. Weinberg wurde um 1793 geboren. Sie war die Ehefrau des Moses Goldstein und Mutter von Simon (geb. 1813), Abraham (geb. 1815) und Salomon (geb. um 1818). Am 08.05.1845, wenige Monate vor ihrem Tod, hatte Simon Goldstein Minna Goldschmidt aus Rahden geheiratet. Sara Goldstein starb 52-jährig am Samstag, den 13.09.1845.

Zur Familie

Sohn: Simon Goldstein (Grabstein Nr. hwf-0026)
Schwiegertochter: Minna Goldstein geb. Goldschmidt (Grabstein Nr. hwf-0038)
Schwiegertochter: Bertha Goldstein geb, Jacobsberg (Grabstein Nr. hwf-0045)

Quellen / Sekundärliteratur

Juden- und Dissidentenregister in Westfalen und Lippe, Seite P2-123-132: Weinberg Sara

Fotografien

  »  

Wolfgang Kosubek

heutiges Foto
2016
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Halle (Westfalen), hwf-4
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hwf-4
(letzte Änderungen - )

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1845

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hwf-4
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis