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Homburg 214 Inschriften (1824-1935)

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ID hos-155
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Homburg, hos-155: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hos-155

Name


Sara ⚭ David (Sarah Hirsch geb. Stiefel) [16.10.1874]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏אשה ישרה ונעימה‏‎ eine aufrechte und anmutsvolle Frau,
‎‏הלכה בדרך תמימה‏‎ ›sie ging auf makellosem Wege‹,
‎‏עשתה צדקה כל ימיה‏‎ 5 ›Wohltat erwies sie all ihre Tage‹
‎‏והדריכה לתורה את בניה‏‎ ›und leitete ihre Kinder zur Tora‹,
‎‏ה״ה מרת שרה אשת מדוד‏‎ es ist Frau Sara, Gattin von David,
‎‏נפטרה ביום עש״ק ה׳ מרכשון‏‎ verschieden am Rüsttag des heiligen Schabbat, 5. Marcheschvan,
‎‏ונקברה ביום א׳ ז׳ מרכשון‏‎ und begraben am Tag 1, 7. Marcheschvan
‎‏תרל״ה לפ״ק תנצב״ה‏‎ 10 635 der kleinen Zählung. Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
Hier ruht in Gott
Sarah Hirsch geb. Stiefel,
Ehegattin von David Hirsch,
gest. 16. Oktober 1874.

 

 Zl 4: Ps 101,6  Zl 5: Ps 106,3  Zl 6: bShab 127a

Kommentar

Datierung Gestorben Freitag, 16.10.1874 ; begraben am übernächsten Tag
Die Eulogie wurde einem Musterbuch entnommen. Sie findet sich zum Beispiel in identischer Form in Seligman Baers "Tozeoth Chajim", einem der beliebten Kompendien mit Gebeten "bei Krankheitsfällen, im Sterbehause und auf dem Friedhof", das auch eine Reihe von Musterinschriften enthält (Dritte verbesserte und vermehrte Auflage, Rödelheim 1871, Nr. 17, siehe 0017).
Zln 7/8: Schreibfehler (der Vorlage): ‎‏מרכשון‏‎ statt ‎‏מרחשון‏‎.

Stilmittel

Reim auf -imah in Zln 2,3 und auf -eha in Zln 4,5.

Beschreibung

Lage R R 3, Nr. 03
Ornament gestalterische Verzierung
Zustand Die eingesetzte Schrifttafel aus schwarzem Glas ersetzt vermutlich die ursprüngliche, wohl gleichlautende Inschrift. Über der stark beschädigten Schrifttafel ist die originale Einleitungsformel zu sehen.

Zur Person

Die 1814 geborene Sarah Stiefel stammte aus Oberhausen und war in Homburg mit David Hirsch, Sohn des Jakob Hirsch verheiratet. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor, darunter der 1836 geborene Jakob Hirsch.

Zur Familie

Schwiegervater: Jakob Hirsch (Jüdischer Friedhof Blieskastel, Grabstein Nr. sb3-0001)
Sohn: Jacob Hirsch (hos-0036)

Quellen / Sekundärliteratur

Dieter Blinn: "Salomon Meyer Levi. Letzter Judenoberschultheiß des Fürstentums Pfalz-Zweibrücken", in: Jüdische Lebensgeschichten aus der Pfalz. Hrsg. vom Arbeitskreis für neuere jüdische Geschichte in der Pfalz. Speyer 1995, S. 35-53, hier S. 52f. (Stammbaum).

Fotografien

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Homburg, hos-155
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hos-155
(letzte Änderungen - 2015-02-05 16:53)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hos-155
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