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Hildesheim, Jüdischer Friedhof Teichstraße 106 Inschriften (1620-1873)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hld-84
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hildesheim, Jüdischer Friedhof Teichstraße, hld-84: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hld-84

Name

Naftali (genannt Hirz Edel) ben Izek (Herz Itzig Edel) [28.05.1845]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏נקי כפים ובר לבב‏‎ (Naftali), ›rein an Händen und lauteren Herzens‹,
‎‏פזר נתן לאביונים ׃‏‎ ›freigebig war er den Bedürftigen‹,
‎‏תמים היה בדרכיו ׃‏‎ lauter war er auf seinen Wegen
‎‏לתועלת בניו ובנותיו ׃‏‎ 5 zum Wohle seiner Söhne und Töchter,
‎‏יצא מעולם השפל לחיי עד‏‎ er verließ die niedere Welt hin zum ewigen Leben,
‎‏הר׳ והק׳ כ״ה נפתלי ה׳ הירץ‏‎ der Meister und der Einflußreiche, der geehrte Herr Naftali, genannt Hirz
‎‏עדעל בן כמר איצק ׃‏‎ Edel, Sohn des geehrten Herrn Izek,
‎‏נפטר ביום ד׳ כ״א אייר ונקב׳‏‎ verschieden am Tag 4, 21. Ijar, und begraben
‎‏בעש״ק פ׳ בחקתי ה׳ אלפים‏‎ 10 am Rüsttag des heiligen Schabbat, Wochenabschnitt ›"Meine Gesetze"‹, Fünftausend-
‎‏תר״ה לפ״ק‏‎ 605 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
Herz Itzig Edel
gest. am 28 Mai
1845 15

 

 Zl 2: Ps 24,4  Zl 3: Ps 112,9  Zl 10: Lev 26,3

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 28.05.1845 ; begraben am übernächsten Tag
Zl 2: Der im Akrostichon angegebene Name Naftali muss hier im Übergang von der Einleitungsformel zur Eulogie mitgelesen werden und wurde daher in Klammern eingefügt.
Zl 10: Hier wurde die Tausenderzahl des Sterbejahres angegeben, obwohl nach der Jahreszahl in der folgenden Zeile die übliche Abkürzung "nach kleiner Zählung" (also ohne Tausenderzahl) folgt.

Stilmittel

Akrostichon in Zeilen 2-6: ‎‏נפתלי‏‎ Naftali

Beschreibung

Material Grauer Sandstein
Beschreibung Stele mit Dreiecksgiebel mit Eckakroterien und leicht erhabenem Schriftfeld auf rauem Grund, im Giebelfeld ein kleines ovales Medaillon mit der Kopfformel, auf der Rückseite ein großes ovales Medaillon mit der deutschen Inschrift. (Die Grabmale von Mutter und Gattin sind sehr ähnlich gestaltet.)
Schrift Deutsch: Kursive
Zustand 2017 Die rechte obere Ecke des leicht verwitterten Grabmals fehlt.

Zur Familie

Mutter: Rosalie Edel geb. Steinthal (hld-0091)
Schwester: Röschen Sichel geb. Edel (hld-0025)
Gattin: Lea Edel geb. Heinemann (hld-0029)

Fotografien

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hildesheim, Jüdischer Friedhof Teichstraße, hld-84
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hld-84
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Inschriften des Jahres 1845

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
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