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Hildesheim, Jüdischer Friedhof Teichstraße 106 Inschriften (1620-1873)

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ID hld-14
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hildesheim, Jüdischer Friedhof Teichstraße, hld-14: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hld-14

Name

Menachem Mendel ben Mosche [19.02.1722]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פה‏‎ Hier
‎‏טמן איש צדיק תם‏‎ ist geborgen ›ein gerechter, lauterer,
‎‏וישר ה״ה היקר כמ״ר‏‎ aufrechter Mann‹, es ist der Teure, der geehrte Herr
‎‏מנחם מענדל ׃ בן‏‎ Menachem Mendel, Sohn des
‎‏היקר כמ״ר משה ז״ל‏‎ 5 Teuren, des geehrten Herrn Mosche, sein Andenken zum Segen,
‎‏שהי׳ עוסק באמונה‏‎ welcher beschäftigt war in Treue
‎‏בג״צ ובג״ח נפטר ונקבר‏‎ als Wohlfahrtsverwalter und mit Liebeswerken, verschieden und begraben
‎‏יום ה׳ ב׳ אדר תפ״ב לפ״ק‏‎ Tag 5, 2. Adar 482 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה ע״נ אי״ו שרר״ו‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens mit den Seelen von Awraham, Jizchak und Jaakow, Sara, Riwka, Rachel und Lea

 

 Zl 2f: Zusammengesetzt aus Gen 6,9 und Ijob 1,1

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Donnerstag, 19.02.1722 ;
Die Inschrift für Menachem Mendel hebt sein Engagement für die Gemeinde hervor: Er verwaltete die Almosenkasse und war Mitglied in der Bruderschaft für Liebesdienste, war also in besonderem Maße mit dem Erweis von Wohltätigkeit befasst, wofür er mit den Erzvätern und -müttern eingehen möge in das ewige Leben.

Beschreibung

Lage Das Grabmal wurde in die Friedhofsmauer eingelassen und steht nicht mehr am ursprünglichen Standort.
Beschreibung Schmalhohe Stele mit geradem Abschluss. Die sorgfältig gearbeiteten Buchstaben der Inschrift mit mittig gesetzter Kopfzeile füllen das gesamte Schriftfeld.

Zur Person

Im Schutzbrief von 1708 ist nur ein Name aufgeführt, der sich mit Menachem Mendel in Verbindung bringen lässt: Mendel Ham(m)erschlag. Damit könnte Mendel verwandt gewesen sein mit Jochewed, Tochter von Sekle Hammerschlag (Grabstein Nr. hld-0018).

Quellen / Sekundärliteratur

Schutzbrief der Samtregierung der Stadt Hildesheim für die Juden in der Alt- und Neustadt vom 3. Februar 1708 (StA Hildesheim, Best. 100/84 und Abschrift im HStA Hannover, Hann. 27 Hildesheim H Nr. 4459; hier wiedergeben nach Abdruck bei Aufgebauer,s.u., S. 162f.).
Peter Aufgebauer: Die Geschichte der Juden in der Stadt Hildesheim im Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Schriftenreihe des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek Hildesheim, Bd. 12), Hildesheim 1984.

Fotografien

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Regina Viereck

heutiges Foto
2013
recto
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hildesheim, Jüdischer Friedhof Teichstraße, hld-14
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hld-14
(letzte Änderungen - 2016-01-20 09:57)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1722

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
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