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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-9896
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-9896: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-9896

Name


Awraham Binjamin Wolf ben Josef Jehuda [24.02.1721]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש ישר ונאמן‏‎ ein Mann, aufrecht und getreu,
‎‏בנימן זאב יטרף ׃‏‎ ›Binjamin Seew, ein Wolf der reißt‹,
‎‏ויחטוף במצו׳ ׃ ואלוף‏‎ und hält fest an den Geboten, ein Fürst
‎‏בתור׳ ׃ אל דלתות בית‏‎ 5 der Tora, ›die Pforten des Lehr-
‎‏המדרש שקד תדיר׳ ׃‏‎ hauses suchte er stets auf‹,
‎‏פיזר נתן לאביונים נהג‏‎ großzügig gab er den Bedürftigen, ›er verhielt sich,
‎‏כשור׳ ה״ה הזקן הנכב׳‏‎ wie es sich gebührt‹, es ist der Betagte, der Ehrenwerte,
‎‏האלוף כ׳ ה״ה אברהם‏‎ der Vornehme, der geehrte Herr Awraham
‎‏בנימן וואלף בן כ׳ יוסף‏‎ 10 Binjamin Wolf, Sohn des geehrten Josef
‎‏יהודא זצ״ל נפטר‏‎ Jehuda, das Andenken des Gerechten zum Segen, verschieden
‎‏ונקב׳ יו׳ ב׳ ך״ז שבט‏‎ und begraben Tag 2, 27. Schwat
‎‏תפ״א ל׳ תנצב״ה ע״נ‏‎ 481 der Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens mit den Seelen
‎‏א״י ויע׳ בג״ע אמן‏‎ von Awraham, Jizchak und Jaakow im Garten Eden, Amen

 

 Zl 3: Gen 49,27  Zl 5f: Vgl. Spr 8,34  Zl 7f: Vgl. bBB 133b u. ö.

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Montag, 24.02.1721 ;
Awraham Binjamin Wolf, Sohn des Josef Jehuda, wie ihn die Inschrift nennt, auch Wolf Stade, wie im shha eingetragen, war ein Bruder der Glückel von Hameln. Die Inschrift lobt insbesondere sein beständiges Lernen der Tora sowie seine Wohltaten.
Zl 3: Jakobs Segen für Benjamin, eine Anspielung auf den Namen.
Zln 5b/6: In Spr 8,34 wörtlich: "an den Toren wachen".
Zln 7b/8a: Wendung aus bBB 133b u.ö. ist meist negativ formuliert, "er/sie verhielt sich nicht, wie es gebührt".

Stilmittel

Reim auf -rah in Zln 5,6,8.
Akrostichon BiNJaMiN SeE W WOLF in Zln 3,4,5,7.

Beschreibung

Lage Planquadrate EK
Schrift erhaben
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung, insbesondere aufgespannter Mantel
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung leicht;

Zur Familie

Vater: Josef Jehuda ben Natan, gest. 1670 (Nr. hha-3332)
Mutter: Bella T. Natan Ellrich, gest. 1704 (Nr. hha-1462)
Gattin: Edel b. Jokew Lichtenstadt (Nr. hha-1272)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5928, CII 388
shha (JG 73), S. 21, Nr. 5; Wolf Stade, beigelegt links von unserem Lehrer, dem Meister, Herrn Löb Ladimir (Nr. hha-1224, CII 387).
Feilchenfeld, Glückel, S. 145, 146, 247, 248
Kaufmann, Glückel, S. 169, 260, 261, 269
Grunwald, S. 306, Nr. 4477;

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-10-07
Fragment-1189

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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1942-1944

Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

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2020

Dan Bondy

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2020
Fragment-9896
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-9896
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-9896
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