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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-4529
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-4529: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-4529

Name

Meir Löb ben Jaakow Heilbut (Meier Jacob Heilbutt.) [19.05.1824]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ ׃ בן‏‎ Hier ist begraben ein Sohn,
‎‏משכיל במלאכתו מהיר‏‎ ein Verständiger, in seinem Werke flink,
‎‏אבותיו חמתם לא יעיר‏‎ seine Vorfahren, ›deren Zorn weckt er nicht‹,
‎‏ישוב למקום אור בהיר‏‎ zurück kehrt er zum Orte des hellen Lichtes,
‎‏רך בשנים בטוב צעיר‏‎ 5 ›noch zart an Jahren‹, gut 17 (Jahre) jung,
‎‏הב״ח מאיר ליב בן כ״ה‏‎ der angesehene Junggeselle Meir Löb, Sohn des geehrten Herrn
‎‏יעקב היילבוט ז״ל ׃ נו״נ‏‎ Jaakow Heilbut, sein Andenken zum Segen, verschieden und begraben
‎‏בש״ט כ״א אייר תקפ״ד‏‎ ›mit gutem Namen‹ 21. Ijar 584.
‎‏תנצב״ה ‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
Meier Jacob 10
Heilbutt.

 

 Zl 3: Ps 78,38  Zl 5: BerR 90,3  Zl 8: bBer 17a

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Mittwoch, 19.05.1824 ;
S. gleiche Eulogie bei Nr. 1571 von 1700.
Eine histor. Aufnahme fehlt.
Zln 1/2a: Spr 10,5.
Zl 2b: Spr 22,9.
Zl 4: "Helles Licht", s. Ijob 37,21.
Zl 5: Für die Angabe des Alters (17) sind die Buchstaben derart geordnet, dass sie das Wort "gut" bilden. Die Wiedergabe mit "gut 17 (Jahren)" sucht beides zu berücksichtigen.

Stilmittel

Reim auf -hir in Zln. 2,4 und auf -air in Zln 3,5.
Akrostichon in Zeilen 2-5: ‎‏מאיר‏‎ Meir

Beschreibung

Lage Planquadrate LF
Schrift vertieft (VS; RS: Deutsch)
Zustand 2006 unterer Teil in situ, oberer liegend; Beschädigung mittel;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2011: 1. Liegendes Grabmal, einfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 2451, W 4200
sha (JG 75), S. 44, Nr. 8; gestorben im Hekdesch, der Junggeselle Meir, Sohn von Jaakow, Sohn von Awraham Heilbut, begraben gegen Abend, und liegt rechts vom betagten Junggesellen Hirz, Sohn von Sender Kohen (Grabstein nicht erhalten, W 4201), und weil er an Blattern starb, wurde das Grab 8 Fuß tief ausgehoben. Deutsch: Jungmann Meyer Jacob Heilbuth.
Grunwald: -

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2003-07-23
recto

Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

heutiges Foto
2010-2012

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-4529
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-4529
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