logo epidat: epigraphische Datenbank

Hamburg-Altona, Königstraße 6033 Inschriften (1621-1871)

Information   Inschriften   Karte   Quellen   Indizes   Lageplan Download
Inv.-Nr.:
Jahr:
    «    [2168/6033]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-4275
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-4275: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-4275

Name

Sara Pessche bat Mosche ben David Falk ⚭ Schimschon ben Elijahu [05.07.1774]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏אשה ‏‎ eine Frau,
‎‏המילדת‏‎ die Hebamme,
‎‏ויהי כאשר יראה המילדת‏‎ und es geschah, ›da die Hebamme Gott
‎‏את האלהים ׃ וייטב אלהי׳ למ[ילדת]‏‎ 5 ehrfürchtete‹, ›da ließ Gott es der Hebamme wohlergehen‹,
‎‏עוד היא באה ותקראנה הנצבו׳ ‏‎ noch während sie kam, ›riefen die, die um sie standen:
‎‏אל תיראי נהפכו חילה למחול‏‎ Fürchte dich nicht!‹ ›Da wandelten sich ihre Geburtsschmerzen zu einem Reigen‹.
‎‏אל תיגעי לריק ואל תילדי לבהל׳‏‎ ›Nicht vergeblich sollst du dich mühen und nicht gebären zu jähem Tod‹,
‎‏בואינה נשים בוכינה את‏‎ kommt hierher, ihr Frauen, und weinet um
‎‏האשה פה נטמנה שרה‏‎ 10 die Frau, die hier geborgen ist, Sara
‎‏פעסכי ב׳ כ׳ משה ב׳ כ״ה דוד‏‎ Pessche, Tochter des geehrten Mosche, Sohn des geehrten Herrn David
‎‏פאליק אשת כ׳ שמעון ב׳ כ״ה‏‎ Falk, Gattin des geehrten Schimschon, Sohn des geehrten Herrn
‎‏אלי׳ מהלברשטט נפטר׳ יום‏‎ Elijahu aus Halberstadt, verschieden Tag
‎‏ג׳ ך״ו תמוז ונקבר׳ ביום‏‎ 3, 26. Tammus, und begraben am (selben) Tag,
‎‏תקל״ד לפ״ק‏‎ 15 534 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה ‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 4f: Ex 1,21 | Zl 5: Ex 1,20  Zl 6f: 1Sam 4,20 | Zl 7: nach Ps 30,12  Zl 8: nach Jes 65,23

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Dienstag, 05.07.1774 ;
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal noch vollständig und in situ. Die Eulogie dieser Hebamme ist zusammengesetzt aus Zitaten, die sich sämtlich auf Hebammen oder Wöchnerinnen beziehen.
Zl 6b-7a: Dort: "Und im Augenblick ihres Sterbens sprachen die, die um sie standen: Fürchte dich nicht, denn einen Sohn hast du geboren".

Beschreibung

Lage Planquadrate LB
Schrift erhaben
Zustand 2006 unterer Teil in situ, oberer non in situ, liegend; Beschädigung schwer;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2011: 1. Liegendes Grabmal, einfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 2049, W 4871
shha (JG 73), S. 329, Nr. 4; die Hebamme Pessche, Witwe des Schimschon Sohn von Sch., gestorben in Hamburg, beigelegt links der betagten Meile, Gattin des Chajim Wagner (Nr. hha-4276, W 4870).
Grunwald, S. 254, Nr. 1440

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 301

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
2003-06-29
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto
heutiges Foto

Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

heutiges Foto
2010-2012

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-4275
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-4275
(letzte Änderungen - 2015-07-21 22:38)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1774

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-4275
letztes update: | lizenziert unter einer Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis