logo epidat: epigraphische Datenbank

Hamburg-Altona, Königstraße 6023 inscriptions (1621-1871)

information   inscriptions   map   sources   indices   site plan Download
Inv.-Nr.:
year:
    «    [1137/6023]    »     »|
Edition Kommentar Beschreibung Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-3526
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3526: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-3526

Name

Izek ben Meir ben I(zek) [22.06.1744]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏נער רך בשנים כ׳‏‎ ein Knabe, ›zart an Jahren‹, der geehrte
‎‏איצק בן כ׳ מאיר‏‎ Izek, Sohn des geehrten Meir,
‎‏ב״א חתן זג״ש ז״ל‏‎ Sohn des I(zek), Schwiegersohn des S(alman) G(old)sch(midt) (?), sein Andenken zum Segen,
‎‏נפטר ונקבר יום‏‎ 5 verschieden und begraben Tag
‎‏ד׳ י״ג מנחם תק״ד לפ״ק‏‎ 4, 13. Menachem 504 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: BerR 90,3

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Mittwoch, 22.06.1744 ;
Die Auflösung der Abkürzung ‎‏זג״ש‏‎ in Zl 4 ist problematisch, shha (JG 73) hat nur die noch ungenauere Abkürzung ‎‏ח״ז ג״ש‏‎. Es existiert jedoch der Grabstein eines Meir, Sohn des Izek, für den Grabbuch und Grunwald die auf den Namen folgende Abkürzung ‎‏ח״ז ג״ש‏‎ mit Ch(ajim) S(alman) G(old)sch(midt) auflösen (Nr. 3795); in shha (JG 73) findet sich die gleiche Abkürzung wie in der Inschrift und somit kein Hinweis darauf, daß ‎‏ח׳‏‎ tatsächlich für Ch(ajim) steht und nicht vielmehr für "Schwiegersohn". Die Vermutung liegt nahe, daß es sich bei diesem Meir, Sohn des Izek, um die dieselbe Person handelt, die in der Inschrift hier als Vater angegeben wird, was auch von der Datierung her denkbar wäre: Demnach wäre der Vater des Jungen vier Jahre nach seinem Sohn (1748) verstorben. Es bleibt in jedem Fall die Frage nach der Richtigkeit des nur bei Grabbuch/Grunwald mit S(alman) G(old)sch(midt) aufgelösten ‎‏ז׳ ג״ש‏‎. Ebenso möglich wäre der Familienname G(lück)s(tadt), wonach der in der Inschrift als Schwiegervater Genannte eventuell Salman, Sohn des Jehoschua, aus Glückstadt, gestorben 1712 (Nr. hha-1499), gewesen sein könnte.
Zl 4: Auflösung mit Izek nach shha (JG 73)/Grabbuch/Grunwald

Beschreibung

Lage Planquadrate HE
Schrift vertieft
Zustand 2006 in situ; Beschädigung leicht;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 3001, W 3548; Isaac
shha (JG 73), S. 129, Nr. 4; das Kind Izek, Sohn des geehrten Meir, Sohn des Izek, Schwiegersohn des S(alman) G(old)sch(midt) (?); beigelegt links von dem Kind, Sohn des Joel ‎‏חל״ש‏‎ (evtl. verschrieben für ‎‏הל״ש‏‎, d.h. Halberstadt?)
Grunwald, S. 267, Nr. 2221; Isak

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
2004-08-01
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto
heutiges Foto
heutiges Foto
top of the page

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3526
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-3526
(last modified - 2014-11-11 09:07)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1744

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-3526
letztes update: | licensed under a Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis