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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-347
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-347: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-347

Name

Noach ben Schoel [17.12.1760]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[(פ״נ)]‏‎ Hier ist begraben
‎‏[(איש חסיד יגע בתורה)]‏‎ ein frommer Mann, ›er mühte sich in der Tora
‎‏[(לכ״ח שנה מה שלא)]‏‎ in 28 Jahren, mehr als
‎‏[(יגע תלמיד וותיק)]‏‎ ein bewährter Schüler sich
‎‏[בק׳ שנ(ים מהור״ר נח)]‏‎ 5 in 100 Jahren mühte‹, unser Lehrer, der Meister, Herr Noach,
‎‏[ב׳ הרב מה״ו שואל]‏‎ Sohn des Rabbiners, unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Schoel
‎‏[מפשעדבורז] זצ״ל‏‎ aus Przedborz, das Andenken des Gerechten zum Segen,
‎‏[נפטר ונ]קב׳ יו׳ ד׳‏‎ verschieden und begraben Tag 4,
‎‏[יו״ד] טבת תקך״א‏‎ zehnter Tewet 521
‎‏לפ״ק תנצב״ה‏‎ 10 der kleinen Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zln 2-5: KohR 5,11

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Mittwoch, 17.12.1760 ;
Ergänzungen nach shha und Duckesz, der die Inschrift auf S. 32 abdruckt. Das Grabmal ist bereits auf der histor. Aufnahme stark beschädigt, wenn auch noch die letzten fünf Zeilen vollständig enthaltend. Der erste Teil der Inschrift ist nach Duckesz ergänzt, der allerdings keine Zeileneinteilung vornimmt. Deshalb kann die hier vorgenommene Zeileneinteilung nur eine Annäherung sein. Die Wiedergabe ist im Grabbuch und bei Grunwald ungenau, zumindest ist der Herkunftsort falsch, wenn es Pressburg anstelle von Pozedibors heißt; auch Duckesz interpretiert wo zunächst die genaue Wiedergabe gefordert ist, ‎‏שואל‏‎ in der Inschrift, gibt er mit ‎‏שאול‏‎ wieder.
Zl 7: Przedborz liegt in Polen im Lodzer Distrikt. Ende des 19. Jahrhunderts lag der jüdische Anteil bei bis zu 70% der Gesamtbevölkerung.

Beschreibung

Lage Planquadrate CK
Schrift vertieft
Zustand 2006 Verwitterung leicht; Beschädigung schwer (Fragment, liegend);

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5000, O 1794 (Samuel! Noach aus Presburg!)
shha (JG 73), S. 231, Nr. 4; unser Lehrer, der Meister, Herr Manoach, Sohn unseres Lehrers, des Meisters, Herrn Schoel, Vorsitzender der Gerichtsbarkeit der der heiligen Gemeinde Pozedibors in Polen, beigelegt rechts vom Jungessellen Gerschon, Sohn von Mendel KaZ aus Hannover (Nr. hha-0645, O 1795)
Duckesz, Chachme AHW, S. 32 (H) und 11 (D)
Grunwald, S. 294, Nr. 3831 (Samuel Noach aus Pressburg)

Fotografien

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Bert Sommer

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2001-04-30
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-347
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-347
(letzte Änderungen - 2013-09-04 15:55)

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Inschriften des Jahres 1760

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Steinheim-Institut
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