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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-3350
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3350: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-3350

Name

Natan ben Mosche Spanier [12.11.1646]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏[פה נטמן היקר נתן]‏‎ Hier ist geborgen der Teure, Natan,
‎‏[בר משה שפניר]‏‎ Sohn des Mosche Spanier,
‎‏[פרנס ומנהג דמדינת]‏‎ Vorsteher und Leiter der Landjudenschaft von
‎‏שומבורג מעשיו רק‏‎ Schaumburg, seine Taten waren nur
‎‏תמימים [...] עולמו‏‎ 5 lauter ... seine Welt
‎‏יום ב׳ ד׳ כסליו [(ת״ז)]‏‎ Tag 2, 4. Kislev 407
‎‏לפ״ק תנצב״ה‏‎ der kleinen Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Montag, 12.11.1646
Natan Spanier war "Vorsteher der Provinz Schaumburg" und derjenige, der das Ansiedlungsrecht in Altona erlangte. Er war in Stadthagen ansässig, der damaligen gräflichen Residenzstadt von Holstein-Schaumburg. Freudchen, eine seiner beiden Töchter, heiratete Josef Hameln, den künftigen Schwiegervater der Glückel von Hameln. Die zweite Tochter, Ester (Nr. hha-2492), war mit Löb Hildesheim verheiratet. Von seinen vier Söhnen sind Jizchak (Nr. hha-2433) und Löb (Nr. hha-3325) in Altona begraben. Die Inschrift ist merklich verwittert und war es bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, denn Duckesz hat sie mit vielen Lücken in seinem 1915 erschienenen Werk (s.u.) abgedruckt.
Zl 4: Aus Feilchenfeld, Glückel, ist bekannt, dass Natan Spanier "Vorsteher der Provinz Schaumburg" war.
Zl 6: Todesjahr ergänzt nach Duckesz.

Beschreibung

Lage Planquadrate GP
Schrift vertieft
Zustand 2006 non in situ; Verwitterung stark; Beschädigung schwer;

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2012: 1. Liegendes Grabmal, mehrfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Zur Familie

Enkel: Samuel Hameln, Rabbiner in Hildesheim (Jüdischer Friedhof Hildesheim, Teichstraße, Grabstein Nr. hld-0004)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5323, S 854 (Spanier Nathan, Sohn von Moses, Vorsteher der Gemeinde)
shha (JG 73): -
Marwedel, Die Privilegien der Juden in Altona, S. 49, Anm. 85, S. 70, Anm. 167, S. 115ff., S. 129
Feilchenfeld, Glückel, S. 24, 25, 37
Kaufmann, Glückel, S. 29, 30, 59, 60
Duckesz, Genealogie, S. 23, Nr. 24 (Inschrift) und S. 36 (D)
Grunwald, S. 298, Nr. 4005; Spanier Nat. b. Mos. (Vorst.);

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 165

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2002-04-23
schriftlos

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto

Dan Bondy

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2006ff.

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3350
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-3350
(letzte Änderungen - 2015-07-21 22:38)

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Inschriften des Jahres 1646

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
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