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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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Inv.-Nr.:
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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-3130
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3130: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-3130

Name


Golda ⚭ Jechiel Wallich [5.3.1761]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פה טמונה וגנוזה אשת חיל‏‎ Hier ist geborgen und verwahrt ›eine tüchtige Gattin‹,
‎‏גמלה טוב כל ימי חייה‏‎ ›Gutes erwies sie alle Tage ihres Lebens‹,
‎‏אשה חכמת לב בכל מעשיה‏‎ ›eine herzensweise Frau‹ in all ihren Werken,
‎‏לעת מצוא זו אשה הטוב׳ דרכיה‏‎ zur rechten Zeit, das ist eine Frau, deren Wege gut sind,
‎‏דל החזיקה ולאביון שלחה ידיה‏‎ 5 den Elenden unterstützte sie und ›dem Bedürftigen reichte sie ihre Hände‹,
‎‏הרכה וענוגה מעט היו שניה‏‎ ›die Zarte und Feine‹, ›wenige waren ihre Jahre‹,
‎‏ה״ה האשה הילדה‏‎ es ist die Frau, die junge
‎‏ויולדת הצנועה מרת‏‎ Wöchnerin, die Züchtige, Frau
‎‏גאלדה אשת התורני פ״ו‏‎ Golda, Gattin des Toragelehrten, des Vorstehers und Leiters,
‎‏ר׳ יחיאל וואלך שי׳ נפטרה‏‎ 10 Herrn Jechiel Wallich, er möge leben, verschieden
‎‏ונקברה יום ה׳ ער״ח אדר‏‎ und begraben Tag 5, Vorabend von Neumond des zweiten
‎‏שני תקך״א לפ״ק‏‎ Adar 521 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 1: Spr 12,4; 31,10  Zl 2: Nach Spr 31,12  Zl 3: Ex 35,25  Zl 5: Spr 31,20  Zl 6: Jes 47,1 | Zl 6: Nach Gen 47,9

Kommentar

Datierung Gestorben Donnerstag, 5.3.1761 ; begraben 0 T.
Ihr Gatte, Jechiel Wallich, war ein großer Wohltäter und Klausgründer (hha-1669).
Zl 4: Der Zeilenanfang ist Ps 32,6 entnommen und lautet wörtlich: "zur Zeit des Findens". Dessen nachfolgende Auslegung, daß es "die gute Ehegattin" ist bzw. diejenige, "deren Wege gut sind", findet sich nur in einem Geniza-Fragment eines Midrasch zur Tora.

Stilmittel

Reim auf -eiha in Zln 2-6.
Akrostichon in Zeilen 2-6: ‎‏גאלדה‏‎ Golde

Beschreibung

Lage Planquadrate GM
Schrift erhaben
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung, insbesondere aufgespannter Mantel
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung mittel;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5620, O 2056 (Wallach Golde Frau Jechiel)
shha (JG 73), S. 232, Nr. 12; die Wöchnerin Golde, Gattin des Vorstehers Jechiel Wallich (‎‏וואליך‏‎), Tochter des Einflußreichen David Braunschweig SeGaL, beigelegt rechts der (Wöchnerin) Gittel, Gattin des Hirsch, Sohn des Schimon, Sohn des M. Gowe.
Grunwald, S. 302, Nr. 4266; Wallach Golde Fr. Jech

Fotografien

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Bert Sommer

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2004-08-05
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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1942-1944
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-3130
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-3130
(letzte Änderungen - 2013-09-25 13:41)

 

Steinheim-Institut
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