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Hamburg-Altona, Königstraße 6023 inscriptions (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-2764
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2764: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-2764

Name

Riwka Reizche bat Selig Warburg ⚭ Awraham F(rank)f(urt) [28.10.1741]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״[ט]‏‎ Hier ist geborgen
‎‏[אשה ח]שובה‏‎ eine angesehene Frau,
‎‏[מקרבת ומחבב]ת לומדי‏‎ sie war den Toralernenden geneigt und nahm sich
‎‏[תורה ׃ ידה פתחה לענ]י ולאבי׳‏‎ ihrer an, ›sie öffnete ihre Hand dem Armen und Bedürftigen‹,
‎‏[ולקרובה ׃ הולכת בצד]קות‏‎ 5 auch dem Nahen, sie wandelte in Wohltat
‎‏[ובחסידות כל ימי׳ ׃ מ׳ ר]בקה‏‎ und Frömmigkeit all ihre Tage, Frau Riwka
‎‏[רייצכה בת כהר״ר זעליג]‏‎ Reizche, Tochter des geehrten Meisters, Herrn Selig
‎‏[וורבורג ז״ל אשת כ׳ אברהם]‏‎ Warburg, sein Andenken zum Segen, Gattin des geehrten Awraham
‎‏[פ״פ נפטר׳ מש״ק י״ט חשון]‏‎ F(rank)f(urt), verschieden am Ausgang des heiligen Schabbat, 19. Cheschvan
‎‏[ונקבר׳ יום א׳ תק״ב לפ״ק]‏‎ 10 und begraben Tag 1, 502 der kleinen Zählung.
‎‏[תנצב״ה]‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 4: Spr 31,20

Kommentar

Datierung Gestorben Samstagabend, 28.10.1741 ; begraben am nächsten Tag
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal in situ und unbeschädigt. Die Eulogie besteht aus Sätze, die Zitaten nahe kommen, jedoch keine unmittelbare sind. Wohltat und Frömigkeit zeichneten sie aus, wobei letzteres ersteres im Grunde einschließt. Ihr Hauptaugenmerk galt den (häufig armen) Torastudenten sowie andere Bedürftige, die sie unterstützte.

Beschreibung

Lage Planquadrate GF
Schrift erhaben
Zustand 2006 non in situ; Beschädigung schwer;

Zur Familie

Vater: Selig ben Schmuel Warburg (Nr. hha-3143)
Mutter: Ferka bat Mosche (Nr. hha-3179)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 1263, N 3291 (Frankfurter)
shha (JG 73), S. 109, Nr. 15; Reizche, Gattin von Awraham, Sohn von Mendel, beigelegt links von Schmuel, Sohn von Reuwen (Nr. hha-2752, N 3290), und es gab dort eine reservierte Grabstelle.
Grunwald, S. 245, Nr. 914, S. 348, 52 (Inschrift)

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 391

Fotografien

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Bert Sommer

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2002-04-25
schriftlos

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

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Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-2764
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-2764
(last modified - 2015-07-21 22:38)

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Steinheim-Institut
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