logo epidat: epigraphische Datenbank

Hamburg-Altona, Königstraße 6022 inscriptions (1621-1871)

information   inscriptions   map   sources   name lists   indices   site plan Download
Inv.-Nr.:
year:
    «    [1131/6022]    »     »|
Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text

epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1760
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1760: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1760

Name

Jaakow ben Süskind Stern [14.03.1744]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏ינוק וחכים‏‎ Jung und doch weise,
‎‏קרא ושנה הלכות‏‎ ›las und wiederholte er‹ die Gesetzesbestimmungen
‎‏חריפים ועמוקי׳ ׃ עסק‏‎ der Scharf- und Tiefsinnigen. Er beschäftigte sich
‎‏בתורה ליל ויומם לא‏‎ 5 mit der Tora Nacht und Tag, ›nicht
‎‏נתן לעפעפיו תנומה‏‎ gönnte er seinen Lidern den Schlummer‹.
‎‏ודומם הב״ח כ׳ יעקב‏‎ Und es schweigt der Junggeselle, der Student, der geehrte Jaakow,
‎‏בן המנוח המנהיג כ״ה‏‎ Sohn des Seligen, des Leiters, des geehrten Herrn
‎‏זיסקינד שטערן נפט׳‏‎ Süskind Stern, verschieden
‎‏בן טו״ב שנה י׳ ש״ק ר״ח‏‎ 10 17 Jahre alt am Tage des heiligen Schabbat, Neumond
‎‏ניסן [ונקבר יום א׳ ב׳] בו‏‎ Nissan, und begraben Tag 1, 2. desselben,
‎‏תק״ד לפ״ק [תנצ]ב״ה‏‎ 504 der kleinen Zählung. Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 3: bBer 47b  Zl 5f: Ps 132,4

Kommentar

Datierung Gestorben Samstag, 14.03.1744 ; begraben am nächsten Tag
Ehrendes Gedenken für Bildungsleistungen wird auch einem siebzehnjährigen Studenten ausgesprochen, der vermutlich eine der unteren Klassen der Jeschiwa von Altona besuchte. Er beschäftigte sich vor seinem Tod noch mit dem Auswendiglernen von Mischnasentenzen (Halachot) und wird daher nicht wegen seiner talmudischen Gelehrsamkeit, sondern wegen seines Fleißes und seiner Auffassungsgabe gelobt.

Stilmittel

Reim auf -kim in Zln 2,4 und -mam in Zln 5,7.

Beschreibung

Lage Planquadrate FE
Zustand 2006 Beschädigung schwer der Stein ist zerbrochen und liegt vor dem Steinrumpf auf dem Boden.

Denkmalpflegerische Maßnahmen

2012: 1. Liegendes Grabmal, einfach gebrochen: verankert, geklebt und standsicher aufgestellt; 2. Schonende Reinigung mit überhitztem Wasser (ausgeführt durch Schmalstieg GmbH, Burgwedel)

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch 5420, N 3174
shha (JG 73), S. 127, Nr. 1; der Junggeselle Jaakow, sohn des Süskind Stern, beigelegt links des Josef Heilbut (Nr. hha-1762, N 3173)
Grunwald, S. 299, Nr. 4061

Verborgene Pracht: Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale, Dresden: 2009, S. 272

Fotografien

  «    »  

Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-14
recto
heutiges Foto
2001-10-19
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto

Schmalstieg, Denkmalpflegerische Massnahme

heutiges Foto
2010-2012

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1760
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1760
(last modified - 2015-07-21 22:38)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1744

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

app-jüdische-orte.de.dariah.eu

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-1760
letztes update: | licensed under a Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict | Powered by TUSCRIPT
concept, code and design created by Thomas Kollatz
epidat stable release switch to beta
Datenschutzhinweis