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Hamburg-Altona, Königstraße 6072 Inschriften (1621-1871)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID hha-1180
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1180: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?hha-1180

Name


Jaakow ben Binjamin Seew Wolf Stade [13.01.1723]                

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏יעקב איש תם‏‎ ›Jaakow, ein lauterer Mann‹,
‎‏ידו הית׳ פש[ו]טה‏‎ ›seine Hand war ausgestreckt
‎‏לעני׳ ורשים ׃‏‎ den Armen und Mittellosen‹,
‎‏[ע]וקר הרי׳ כחכמי‏‎ 5 ›scharfsinnig‹, ›wie geheime
‎‏חרשים ׃‏‎ Räte‹,
‎‏קדושתו ופרישתו‏‎ seine Heiligkeit und Askese
‎‏עשה רושם ׃ ‏‎ ›hinterließen Eindruck‹,
‎‏בלימודו ברא ארץ‏‎ mit seinem Lernen schuf er Erde
‎‏ושמים החרשים‏‎ 10 und Himmel ....,
‎‏ה״ה האלוף כהר״ר‏‎ es ist der Vornehme, der geehrte Meister, Herr
‎‏יעקב בן האלוף‏‎ Jaakow, Sohn des Vornehmen,
‎‏כהר״ר בנימן זאב‏‎ des geehrten Meisters, Herrn Binjamin Seew
‎‏וואלף שטאדין זצ״ל‏‎ Wolf Stade, das Andenken des Gerechten zum Segen,
‎‏נפט׳ ונקב׳ יו׳ ד׳ ז׳‏‎ 15 verschieden und begraben Tag 4, 7.
‎‏שבט תפ״ג לפ״ק‏‎ Schwat 483 der kleinen Zählung.
‎‏[תנצב״ה]‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

 

 Zl 2: Gen 25,27  Zl 3f: Nach Spr 31,20  Zl 5: Vgl. u. a. bBer 64a  Zl 5f: Jes 3,3  Zl 8: Vgl. Raschi zu Gen 28,10

Kommentar

Datierung Gestorben und begraben Mittwoch, 13.01.1723 ;
Die histor. Aufnahme zeigt das Grabmal, auf das mit Kreide 393 geschrieben ist, ein Grabbuch-Eintrag fehlt. Seine Grabstelle befindet sich vermutlich zwischen seinem Onkel Schmuel Hameln Bonn (Nr. hha-1182, CII 391) und seiner Gattin Röschen (Nr. hha-1183, CII 390). Sein Vater, Wolf Stade (Nr. hha-1189), ist ein Bruder der Glückel von Hameln.
Gleicher Text wie Zln 5/6 auch bei Nr. 1182 von 1722.
Zl 5a: Wörtlich: Berge versetzend.
Zl 14: Stade ist etwa stadin geschrieben, weshalb Grabbuch und Grunwald daraus den Namen Staden bikden.

Stilmittel

Reim auf -raschim in Zln 4,6,10, lautmalerisch auch Zl 8.
Akrostichon in Zeilen 3, 5, 7, 9: ‎‏יעקב‏‎ Jaakow

Beschreibung

Lage Planquadrate EK
Schrift erhaben
Symbol Blumen
Ornament florale Verzierung; gestalterische Verzierung
Zustand 2006 in situ; Beschädigung leicht;

Quellen / Sekundärliteratur

Grabbuch ?, CII 393
shha (JG 73), S. 30, Nr. 8; der Meister, Herr Jaakow Stade, beigelegt links von der Frau Hadassa, Gattin von David Friedrichstadt (Nr. hha-1181, CII 392).
Grunwald: -

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2001-10-15
recto

Historische Aufnahmen [Mikrofilme] © Staatsarchiv Hamburg, Bestand 741-4 Fotoarchiv, Signatur P 2333

heutiges Foto
1942-1944

Eduard Duckesz Glasplatten © CAHJP Jerusalem, Glasplatten: HMB/2452, Inv 2326 · Digitalisat: CDB/5-7

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona, Königstraße, hha-1180
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=hha-1180
(letzte Änderungen - 2014-11-11 09:07)

 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=hha-1180
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