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Herford 262 Inschriften (~1679-2013)

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ID her-2002
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-2002: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?her-2002

Name

Halche bat Schimon Burgheim (Amalie Burgheim) [30.06.1814]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏היולדות האלכי בת‏‎ das Mädchen Halche, Tochter des
‎‏כ״ה שמעון בורכהיים‏‎ geehrten Herrn Schimon Burgheim,
‎‏נולדת ביום ב׳ ך״ז אדר‏‎ geboren am Tag 2, 27. des zweiten
‎‏שני תק״ע ונפטרת‏‎ 5 Adar 570, und verschieden
‎‏ביום ה׳ י״ב תמוז‏‎ am Tag 5, 12. Tammus
‎‏תקע״ד לפ״ק‏‎ 574 der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Geboren Montag, 02.04.1810; gestorben Donnerstag, 30.06.1814
Die Wiedergabe hier erfolgt nach der Abschrift von Prediger Goldmann, korrigiert nach der Fotografie von Bernhard Brilling, das Grabmal existiert offensichtlich nicht mehr.
Zl 2a: Das erste Wort, ‎‏היולדות‏‎, könnte wie hier übersetzt für ‎‏הילדה‏‎ stehen, "das Mädchen", oder aber für ‎‏היולדת‏‎, "die Wöchnerin". Es ist jedoch kein Gattenname angegeben, zudem wäre nicht nur sie bei dieser Schwangerschaft, sondern auch ihre Mutter bei ihrer Geburt sehr jung gewesen (siehe bei der Mutter), daher wurde hier mit "Mädchen" übersetzt.
Zl 2b: Prediger Goldmann schreibt ‎‏מאלכי‏‎/"Malche".
Zl 3: Burgheim, etwa "burchheim" geschrieben.
Zl 4: Prediger Goldmann schreibt ‎‏ביום ב׳ ר״ח אדר שני‏‎ / "2. Neumondstag Adar II".

Beschreibung

Beschreibung Kleine Stele mit mehrfach geschweiften Segmentbogenabschluß. Die Inschrift in erhabenen Buchstaben ist rechtsbündig angebracht, die Kopfzeile im Giebelfeld ist zentriert und von einem bebänderten Kranz umgeben.
Schrift erhaben
Ornament florale Verzierung, insbesondere Kranz
Zustand 2017 Das Grabmal, das noch 1928 von Prediger Goldmann abgeschrieben und von Bernhard Brilling in den 1960er Jahren fotografiert wurde (damals war es bereits stellenweise leicht verwittert), existiert heute nicht mehr.

Zur Familie

Mutter: Sophie Burgheim geb. Spanier (her-0086)

Quellen / Sekundärliteratur

Abschriften von 31 hebräischen Grabinschriften des Herforder Friedhofs, erstellt 1928 von Prediger Goldmann (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Bestand P 10, Nr. 11), Nr. 17.

Fotografien

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Bernhard Brilling

heutiges Foto
1965
recto
Seitenanfang

Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-2002
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=her-2002
(letzte Änderungen - )

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Inschriften des Jahres 1814

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=her-2002
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