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Herford 262 Inschriften (~1679-2013)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID her-188
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-188: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?her-188

Namen

Abraham Hecht [19.04.1911]
Rosalie Hecht geb. Silberbach [31.08.1942]
Sonja Hecht [31.08.1942]
Erna Hecht [10.09.1942]
Erwin Hecht [30.04.1943]    

Diplomatische Transkription

Hier ruht
Herr
Abraham Hecht
geb. 4.3. 1865
5 gest.19.4.1911
 Liegende Platte:
Aus den Niederlanden
wurden am 31. Aug. 1942
nach Auschwitz
deportiert
10 Rosalie Hecht
geb. Silberbach
geb.5.12.1863
Sonja Hecht
geb. 20.2.1900
15 Erna Hecht
geb. 26.6.1905
Erwin Hecht
geb.9.2.1907

Kommentar

Datierung Abraham Hecht: Geboren 04.03.1865; gestorben 19.04.1911
Rosalie Hecht: Geboren 05.12.1863; gestorben 31.08.1942
Sophie Hecht: Geboren 20.02.1900; gestorben 31.08.1942
Erna Hecht: Geboren 26.06.1905; gestorben 10.09.1942
Erwin Hecht: Geboren 09.02.1907; gestorben 30.04.1943

Beschreibung

Material Granit
Beschreibung Hohes Grabmal aus zwei Pfeilern mit aufgesetztem, seitlich auskragendem geschweiftem Segmentbogenabschluß, im Giebelfeld eine reliefierte Sanduhr in einem ovalen Medaillon. Eine neu zwischen die Pfeiler auf ein Postament aufgesetzte Inschriftenplatte aus Granit scheint kleiner als die Originalplatte zu sein. Davor eine liegende Grabplatte aus Granit mit den Gedenkinschriften.
Symbol Sanduhr
Zustand 2016 Vermutlich fehlt etwas, das auf dem Postament zwischen den Pfeilern stand, vermutlich eine Amphore oder Seelengefäß.

Zur Person

Abraham Hecht war verheiratet mit Rosalie geb. Silberbach. Diese emigrierte im November 1938 in die Niederlande, wohin ihre Tochter Sonja Sophie bereits im Juni 1938 gezogen war. Beide wurden 1942 über Westerbork nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Ihr Sohn Erwin war ebenfalls in die Niederlande emigriert, sein Schicksal ist nicht bekannt.
Die im oberbayrischen Gmünd geborene Erna Hecht, verheiratete Bezen, hatte in Hamburg gelebt und wurde ins Ghetto Litzmannstadt deportiert und ermordet. Der am selben Tag ebenfalls von Hamburg nach Litzmannstadt deportierte Arno Aron Bezen aus dem rumänsichen Targoviste war vermutlich ihr Mann, die in Hamburg geborenen Kinder Leonhard (geb. 1938) und Bilha Erna (geb. 1939) ihre Kinder. Auch sie überlebten die Deportation nicht.
Auf dem Gedenkstein für die Herforder Opfer der Schoah (her-9000) sind ihre Namen nicht verzeichnet.

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Bezen, Aron: ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 846908
Bezen, Bilha Erna ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 846909
Bezen, Erna ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 842428

Fotografien

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-188
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