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Herford 262 Inschriften (~1679-2013)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID her-154
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-154: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?her-154

Name

Selma Ruschkewitz geb. Isacson [13.11.1908]          

Diplomatische Transkription

Hier ruht
meine geliebte Frau
Selma
Ruschkewitz
5 geb. Isacson
geb. 26. Juni 1867.
 Postament
Sie starb nach kaum
2 jähriger Ehe,
am 13. Novbr. 1908.

Kommentar

Datierung Geboren 26.06.1867; gestorben 13.11.1908

Beschreibung

Material Granit
Beschreibung Schmalhohe Stele auf Postament und Sockel. Die Stele schließt mit drei Bögen, zwei kleinen, die einen mittleren großen flankieren, welcher deutlich überhöht ist. Im Giebelfeld war ein Symbol oder Ornament angebracht, vermutlich aus Metall, das heute fehlt. Umrisse lassen sich noch schwach erkennen.
Schrift vertieft (Fraktur)
Zustand 2016 Im Giebelfeld fehlt ein (metallener?) Aufsatz; ansonsten gut erhalten.

Zur Person

Selma wurde unter dem Namen Sophie in Herford geboren als Tochter von Abraham Isacson und Julie geb. Weinberg.
Vermutlich war der 1872 in Danzig geborene Julius Ruschkewitz, der auf dem Mahnmal für die Opfer der Schoah genannt ist (her-9000), der Ehemann der nach kaum zweijähriger Ehe verstorbenen Selma Isacson. Die Familie Ruschkewitz führte ein Herford ein Weiß- und Wollwarengeschäft, ehemals Isacson, das vermutlich Selma mit in die Ehe gebracht hatte.
Der Kaufmann Julius Ruschkewitz wurde mit seiner (zweiten?) Gattin Dorothea Paula geb. Stern aus Berlin nach Riga deportiert und ermordet.

Zur Familie

Vater: Abraham Isacson (her-0165)
Mutter: Julie Isacson geb. Weinberg (her-0164)

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Ruschkewitz, Julius ─ ‎‏יד ושם‏‎ Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, 11807631

Quellen / Sekundärliteratur

Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestalen-Lippe, P2, 291: Zivilstandsregister der Juden der Gemeinde Herford mit den Orten Enger, Herford, Melbergen, Oeynhausen (Neusalzwerk), Spenge, Stift Berg, Wallenbrück (G 1848-1874), S. 29, Nr. 124.
Christine und Lutz Brade / Jutta und Jürgen Heckmanns (Hg.): Juden in Herford, 700 Jahre jüdische Geschichte und Kultur in Herford, Bielefeld 1990, S. 88.

Fotografien

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Jürgen Escher

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Herford, her-154
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=her-154
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